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Der Norden So viele Regenschirme kaufen die Niedersachsen im Jahr
Nachrichten Der Norden So viele Regenschirme kaufen die Niedersachsen im Jahr
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00:18 08.12.2017
Regenwetter muss gar nicht grau in grau sein: Passantin mit Regenschirm. Quelle: dpa
Hannover

 Der nächste Regen kommt bestimmt – wenn man aus dem Fenster schaut, dauert es bis dahin wohl kaum mehr als fünf Minuten. Die Niedersachsen aber müssen sich keine Sorgen machen: Sie sind mit Regenschirmen bestens versorgt. 5,6 Millionen Schirme sind 2016 nach Niedersachsen importiert worden. Das sind bei 7,9 Millionen Einwohnern 0,7 Schirme pro Person. Und da sind die Säuglinge noch nicht mal rausgerechnet.

Enthüllt hat das das niedersächsische Landesamt für Statistik. Hauptherkunftsland 2016 war  China mit einem Anteil von 54 Prozent. In den ersten zwei Dritteln des Jahres 2017 stieg der Anteil der Chinaschirme sogar auf 79,8 Prozent, und es wurden auch mehr, ein Plus von 24000 Stück – was, wenn es Rückschlüsse auf das Wetter zuließe, zum Heulen wäre. 

2 Euro pro Schirm

Die Schirme, die nicht aus China kommen, kommen aus Kambodscha, Hongkong, Holland, Österreich und der Slowakei. Woher sie nicht kommen, ist Niedersachsen. Erstens hatten die Importschirme 2016 zusammen einen Warenwert von 12 Millionen Euro, macht gut  2 Euro pro Schirm, dafür kann man hierzulande nicht mal die Rohstoffe kaufen und schon gar keine Qualität produzieren. Zum Zweiten werden nahezu keine Schirme mehr in Niedersachsen gefertigt.  Zwar gibt es auch niedersächsische Schirmexporte. Aber das, vermutet das Landesamt, sind wohl nur Schirme, die angelandet und weitergeschickt werden. Nach Hamburg vielleicht. Da soll es ja noch mehr regnen. 

Von Bert Strebe

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