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Der Norden Regionalzüge: Licht und Schatten in Sachen Pünktlichkeit
Nachrichten Der Norden Regionalzüge: Licht und Schatten in Sachen Pünktlichkeit
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15:39 03.05.2020
Auf insgesamt 5,3 Millionen Minuten summieren sich die Verspätungen bei den Regionalzügen der Deutschen Bahn in Niedersachsen im vergangen Jahr. Quelle: dpa
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Hannover

Die Regionalzüge der Deutschen Bahn in Niedersachsen sind nach den Kriterien des Unternehmens etwas pünktlicher geworden - gleichzeitig ist aber die Gesamthöhe der Verspätungsminuten angestiegen. 93,2 Prozent aller Regionalzüge im Jahr 2019 kamen gemäß Fahrplan oder nur mit leichter Verspätung an, wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen antwortete, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

2018 waren demnach 92,4 Prozent pünktlich, 2017 waren es 93,4 Prozent. Deutschlandweit zählte die Bahn 75,9 Prozent aller Züge als pünktlich. In der Statistik werden all diejenigen Züge als pünktlich definiert, die unter einer Verspätung von sechs Minuten bleiben.

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5,3 Millionen Verspätungsminuten

Die absolute Zahl der Minuten hingegen, die die Regionalzüge in Niedersachsen insgesamt verspätet waren, ist den Daten zufolge im dritten Jahr hintereinander gestiegen. 2019 waren die Züge demnach rund 5,3 Millionen Minuten zu spät, ein Jahr zuvor waren es etwa 4,7 und 2017 4,4 Millionen Minuten gewesen.

Auch die Zahl der Ausfälle bei den S-Bahnen in der Region Hannover hat im vergangenen Jahr zugenommen. Knapp 4,4 Prozent der S-Bahnen fielen im Jahr 2019 aus, im Jahr davor waren es rund 3 Prozent, 2017 nur 1,7 Prozent. Bei der Pünktlichkeit sind die Zahlen fast gleich geblieben: 2019 lag die Quote bei 92 Prozent, 2018 bei 91,5 Prozent und 2017 bei 92,4 Prozent. Als pünktlich gelten S-Bahnen, die unter einer Verspätung von fünf Minuten bleiben.

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Von RND/lni

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