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Der Norden Niedersachsen: Keine großen Weihnachtsfeiern in Unternehmen
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Niedersachsen: Keine großen Weihnachtsfeiern in Unternehmen geplant

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07:28 13.10.2021
Ein Nadelbaum im niedersächsischen Oldenburg ist mit zahlreichen Christbaumkugeln und Lichterketten weihnachtlich geschmückt.
Ein Nadelbaum im niedersächsischen Oldenburg ist mit zahlreichen Christbaumkugeln und Lichterketten weihnachtlich geschmückt. Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa
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Hanover

Größere betriebliche Weihnachtsfeiern wird es in vielen Firmen in Niedersachsen auch in diesem Jahr voraussichtlich kaum geben. Einige Unternehmen deuteten schon an, jedenfalls auf zentrale Veranstaltungen rund um die Feiertage am Jahresende verzichten zu wollen - oder den Beschäftigten die Entscheidung für selbst abgehaltene, kleinere Feiern zu überlassen. Sie begründeten dies damit, dass man wegen der Corona-Lage achtsam bleiben müsse.

Bei Volkswagen beispielsweise hieß es, es gebe bisher keine Planungen für umfangreiche Weihnachtsfeste an den Standorten. Bereits in den vergangenen Jahren seien allerdings „generell kaum noch betrieblich organisierte Feiern“ veranstaltet worden: „Es war den Teams überlassen.“ Ähnliches ist beim Stahlkonzern Salzgitter zu hören: „Weihnachtsfeiern der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei uns gegebenenfalls privat organisiert.“ Eigeninitiative zähle.

Polizeieinsätze wegen Weihnachtsfeiern im vergangenen Jahr

Auch Continental setzt auf ein dezentrales Modell. „Weihnachtsfeiern sind an unseren deutschen Standorten unter Berücksichtigung der jeweiligen Bundesländer-Verordnungen sowie Hygiene- und Abstandsregeln grundsätzlich möglich“, so eine Sprecherin. Darüber hinaus gebe es aber interne Richtlinien zu beachten. Weil zentrale Großfeiern vermieden werden sollten, kämen als Alternative möglicherweise auch „virtuelle“ Veranstaltungen infrage.

Schon Ende 2020, als Impfungen gegen den Covid-19-Erreger noch nicht breit verfügbar waren, hatten sich viele niedersächsische Unternehmen mit Jahresabschluss-Partys zurückgehalten. Bei Feiern kleinerer Betriebe musste mitunter die Polizei einschreiten - etwa in Spelle (Emsland), wo Teilnehmer gegen Corona-Regeln verstießen.

Auch Tui und Deutsche Messe AG sind vorsichtig

Der Reisekonzern Tui dürfte während der Festtage viel zu tun haben, wenn die Kunden in wärmere Urlaubsregionen unterwegs sind. Die Belegschaft am Hauptsitz will sich - wenn überhaupt - eher im kleinen Kreis treffen, wie ein Sprecher sagte: „Wir haben im Moment aufgrund der Corona-Regeln keine zentrale Weihnachtsfeier in Hannover geplant.“

Bei der Deutschen Messe AG, wo viele Veranstaltungen pandemiebedingt ausgefallen waren, ist man noch etwas unschlüssig - will aber ebenfalls Vorsicht walten lassen. „Aktuell gibt es noch keine konkreten Überlegungen zu einer Weihnachtsfeier bei uns.“

Von RND/dpa/Jan Petermann