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Der Norden Lockdown: Baumärkte in Niedersachsen müssen schließen
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Niedersachsen: Baumärkte müssen im Lockdown schließen

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07:01 16.12.2020
Baumärkte in Niedersachsen müssen schließen. Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
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Hannover

Von den Ladenschließungen im Zuge des Corona-Lockdowns sind in Niedersachsen auch die Baumärkte betroffen. Die Geschäfte dürfen seit Mittwoch, 16. Dezember, nicht öffnen. Allerdings können Baumärkte ein Online-Bestellsystem einführen, wenn sichergestellt ist, dass die Abholung kontaktlos außerhalb der Geschäftsräume organisiert wird. Die Einrichtung eines solchen Bestell- und Abholsystems dürfte auch für andere Geschäfte gelten, die eigentlich geschlossen sein müssten.

Grundversorger vom Lockdown ausgeschlossen

Angesichts bundes- und auch landesweit steigender Infektionszahlen hatten Bund- und Länder sich am Wochenende auf einen harten Lockdown mit einer Schließung aller für die Grundversorgung nicht notwendigen Läden verständigt. (Hier finden Sie die Übersicht)

Nach Angaben des Handelsverbandes Niedersachsen-Bremen wird der Lockdown enorme finanzielle Folgen für die Händler haben. Die Betriebe müssten daher auskömmlich unterstützt werden, forderte Hauptgeschäftsführer Mark Alexander Krack. Er schätzt, dass höchstens 25 Prozent der Geschäfte einen eigenen Internetshop haben, über den sie während des Shutdowns weiter Waren verkaufen können. Allerdings nutzten inzwischen viele Geschäfte das Internet, um mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben und über soziale Medien gezielt Werbung für bestimmte Produkte zu machen.

Von RND/lni/doe