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Der Norden Nach Moorbrand: Einführung von „Katastrophenvorlarm“ gefordert
Nachrichten Der Norden Nach Moorbrand: Einführung von „Katastrophenvorlarm“ gefordert
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12:41 17.10.2018
Ein Katastrophenvoralarm könnte im Ernstfall die Koordination überregionaler Hilfe erleichtern, sagt das DRK. Quelle: Symbolbild / Henning Schaffner
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Hannover

Das Katastrophenschutzgesetz sieht nur die Ausrufung des Katastrophenfalls vor, um einen Krisenstab einzurichten und überregionale Einsatzkräfte zu alarmieren. Nach den Erfahrungen beim Moorbrand im Emsland schlagen nun das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Niedersächsische Landkreistag (NLT) vor, einen Vorlarm in das Gesetz einzuführen.

„Wenn er gesetzlich geregelt gewesen wäre, hätte bei dem Moorbrand im Emsland möglicherweise ein Katastrophenvoralarm genügt, um die Vorbereitungen für die Evakuierung einzelner Ortsteile zu koordinieren“, sagte der NLT-Geschäftsführer Joachim Schwind am Dienstag in Hannover. Mit dem Voralarm würde man „einen zweiten Knopf auf dem Katastrophenschaltpult der Landräte schaffen“, meint Schwind. So könne frühzeitig Hilfe herbeigerufen werden.

Von RND/güm/lni