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Der Norden Warum jetzt massenhaft Marienkäfer unterwegs sind
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Marienkäfer-Plage 2020: Warum jetzt massenhaft Marienkäfer unterwegs sind

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09:51 23.10.2020
Zum Überwintern gehen Marienkäfer gerne in Fensterritzen. Quelle: Stefan Sauer/dpa
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Hannover

Teils in großen Schwärmen sind Marienkäfer derzeit auf Balkongeländern, an Hauswänden oder Pflanzen zu sehen. Sie versammelten sich auf der Suche nach geeigneten Winterquartieren, teilt der Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen mit. Die gepunkteten Insekten machten es sich am liebsten in Hohlräumen an Hauswänden oder auf Dächern gemütlich. Auch Laubhaufen in Gärten seien beliebte Winterquartiere.

Ihrem Ruf als Glücksbringer werden Marienkäfer den Naturschützern zufolge in jedem Fall gerecht. Wer viele im Garten habe, sei gut dran, denn sie starteten im Frühjahr wieder mit der Blattlausbekämpfung. Marienkäfer ernähren sich hauptsächlich von Blatt- oder Schildläusen, aber auch von Spinnmilben und Wanzen.

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In Niedersachsen sind meist Siebenpunkt- oder Asiatische Marienkäfer zu sehen. Speziell die eingewanderten Asiatischen Marienkäfer neigen dazu, zum Überwintern Gemeinschaften zu bilden. Sie sammeln sich, um in geschützten Nischen, Höhlen und Jalousiekästen den anstehenden Winter gemeinsam zu überstehen. Die asiatischen Käfer sind daran zu erkennen, dass sie deutlich mehr als sieben Flecken auf dem Rücken tragen. Sie wurden ursprünglich gegen Blattläuse in Gewächshäusern eingesetzt, verbreiten sich aber seit rund 15 Jahren.

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Von RND/dpa/frs