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Der Norden Löwenangriff im Serengeti-Park: Verletztem Tierpfleger geht es besser
Nachrichten Der Norden Löwenangriff im Serengeti-Park: Verletztem Tierpfleger geht es besser
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14:23 06.05.2019
Symbolbild: Ein Zugangstor zu einem gesonderten Gehege, in dem zwei vom Rudel separierte Löwen gehalten werden. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Hodenhagen

Der bei einem Löwenangriff im Serengeti-Park in Hodenhagen schwer verletzte Tierpfleger ist auf dem Weg der Besserung. Dem 24-Jährigen gehe es den Umständen entsprechend gut, teilte eine Parksprecherin am Montag mit. „Unser Kollege befindet sich weiterhin auf der Intensivstation, ist aber wach und ansprechbar.“ Er werde zur Versorgung der Bisswunden voraussichtlich noch einige Tage dort bleiben.

„Wunder, dass der Kollege noch lebt“

Der Pfleger war am Sonnabend von zwei Löwen attackiert worden. Anschließend wurde er in Hannover fünf Stunden operiert. Nach ersten Ermittlungen war der Mann in das Gehege gegangen, doch dort befanden sich bereits die beiden etwa 280 Kilogramm schweren Löwenmännchen und fraßen. Normalerweise hätte der Pfleger sich erst vergewissern müssen, ob das Gehege leer ist und die Löwen im Stall sind. Warum der Mann dennoch das Gehege betrat, blieb zunächst unklar. Die beiden Löwen griffen sofort an. Zwei andere Tierpfleger schritten ein und konnten den Kollegen in Sicherheit bringen. „Wir können von einem Wunder reden, dass der junge Kollege noch lebt“, sagte Park-Geschäftsführer Fabrizio Sepe. Die Polizei werde nicht ermittelt, erklärte ein Polizeisprecher: „Wir betrachten das als Arbeitsunfall und ermitteln nicht.“

Von RND/dpa

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