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Der Norden „Virenschleudern“: Kommunalverbände fordern Aus für Discos und Weihnachtsmärkte
Nachrichten Der Norden

Kommunalverbände fordern Aus für Discos und Weihnachtsmärkte

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10:39 27.11.2021
Junge Menschen feiern in einer Diskothek auf der Tanzfläche.
Junge Menschen feiern in einer Diskothek auf der Tanzfläche. Quelle: Jean-Christophe Bott/dpa
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Hannover

Kommunalverbänden in Niedersachsen gehen die aktuellen Corona-Regeln des Landes angesichts weiterhin steigender Infektionszahlen nicht weit genug. „Ich habe kein Verständnis dafür, dass Virenschleudern wie Shisha-Bars und Diskotheken weiterhin geöffnet bleiben dürfen“, sagte Hubert Meyer, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages (NLT), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Meyer fordert die rot-schwarze Landesregierung auf, zumindest eine konsequente Beschränkung der Besucherzahlen oder besser noch eine Schließung zu verfügen. Auch sei er „sehr skeptisch“, ob Großveranstaltungen noch in die Zeit passten.

Skepsis überwiegt auch beim Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund (NSGB) mit Blick auf die Weihnachtsmärkte, die das Land zwar unter strengen Auflagen, aber nach wie vor generell erlaubt. «Es finden momentan schon sehr viel kleinere Veranstaltungen nicht mehr statt. Vermutlich müssen auch Weihnachtsmärkte eher generell abgesagt werden“, sagte NSGB-Präsident Marco Trips der Zeitung und fügte hinzu: „Wir brauchen im Kampf gegen die vierte Corona-Welle noch deutlich striktere Vorgaben.“

Von Lisa Forster/RND/dpa