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Der Norden Impfgegner senden Hassbotschaften an Arzt: Polizei ermittelt in 40 Fällen
Nachrichten Der Norden

Hassbotschaften von Impfgegnern gegen Arzt bei Osnabrück: Polizei ermittelt

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10:35 12.08.2021
Ein Hausarzt misst in seiner Praxis einer Patientin den Blutdruck.
Ein Hausarzt misst in seiner Praxis einer Patientin den Blutdruck. Quelle: Bernd Weissbrod/dpa
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Osnabrück

Wegen Hassbotschaften gegen einen Hausarzt im Kreis Osnabrück, der keine Corona-Impfgegner mehr in seiner Praxis behandeln will, ermittelt die Polizei bislang in mehr als 40 Fällen. Bei dem überwiegenden Teil gehe es um Beleidigungen, in weiteren Einzelfällen auch um Bedrohung und Volksverhetzung, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag.

Einige Tatverdächtige konnten demnach auch bereits ermittelt werden, wohl da sie etwa Hassmails mit vollständigen Namen unterzeichneten. Noch sei dies aber nur ein Zwischenstand. Die Ermittlungen liefen weiter, betonte die Sprecherin. Zunächst hatte der NDR berichtet.

Arzt steht unter Polizeischutz

Nachdem der Mediziner einer nicht impfwilligen Patientin nahegelegt hatte, sich einen anderen Hausarzt zu suchen, bekommt der Arzt Gewaltdrohungen. Er steht unter Polizeischutz.

Der Arzt hatte der Deutschen Presse-Agentur vergangene Woche gesagt, er bekomme mehrere Nachrichten per Telefon und E-Mail im Stundentakt. Demnach handele es sich dabei um verstörende Gewaltfantasien, die sich gegen ihn und sein Team richteten.

Von RND/dpa