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Der Norden Hamburgs neuer Elb-Boulevard
Nachrichten Der Norden Hamburgs neuer Elb-Boulevard
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00:19 06.05.2019
Kunststoff-Schafe stehen zur Eröffnung auf der Hochwasser-Schutzanlage am Baumwall. Nach neun Jahren Bauzeit ist der neue Elb-Boulevard zwischen Elbphilharmonie und Landungsbrücken feierlich eröffnet worden. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
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Hamburg

Sie schützt vor Hochwasserund ist zugleich Flaniermeile: 136 Millionen Euro hat sich Hamburg die neue Anlage zwischen Elbphilharmonie und Landungsbrücken kosten lassen. Nach neun Jahren Bauzeit wurde sie am Freitag feierlich eröffnet, ein paar Kunststoffschafe demonstrierten die Weitläufigkeit des Baus. Gelungen sei „eine wunderbare Symbiose aus Schutz und Schönheit“, sagte Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne).

Viel Platz für Touristen

Auffällig geformt sind die breiten, weißen Treppen (im Hintergrund), auf denen die Touristen Platz nehmen können. Die Hochwasserschutzanlage am Niederhafen ist 1275 Meter lang und hat eine Höhe von bis zu 8,90 Meter über Normalhöhennull. Vorher waren es 7,20 Meter. Der Entwurf stammt von der 2016 gestorbenen Architektin Zaha Hadid.

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Der Elb-Boulevard biete einen guten Blick, „um Sonnenuntergänge, Schiffe und Hafen zu genießen“, sagte Kerstan. Das Bauwerk an der Elbe sei „die vielleicht schönste Klimaanpassung der Welt“. Auch ein großes Restaurant wurde an der Promenade gebaut. Ende des Jahres öffnet eine Tiefgarage.

„Nie wieder eine Flutkatastrophe“

Hamburg darf und wird nie wieder von einer Flutkatastrophe überrascht werden“, erklärte Kerstan. Nach seinen Angaben leben in der Hansestadt rund 325 000 Menschen in sturmflutgefährdeten Bereichen. Insgesamt umgeben Hamburg 103 Kilometer Hauptdeichlinie.

Von Stephanie Lettgen

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