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Der Norden Familientragödie in Glinde: Alles deutet auf den Vater als Täter hin
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Familientragödie in Glinde: Alles deutet auf den Vater als Täter hin

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13:41 28.12.2021
Nachbarn, Freunde und Bekannte haben Blumen und Kerzen vor dem Wohnhaus in Glinde niedergelegt, in dem am 2. Weihnachtstag zwei Kinder offenbar von ihrem Vater erschossen worden waren.
Nachbarn, Freunde und Bekannte haben Blumen und Kerzen vor dem Wohnhaus in Glinde niedergelegt, in dem am 2. Weihnachtstag zwei Kinder offenbar von ihrem Vater erschossen worden waren. Quelle: Peter Wüst, rtn
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Glinde/Lübeck

Polizei und Staatsanwaltschaft in Lübeck haben am Dienstag erste Ermittlungsergebnisse nach dem tödlichen Familiendrama am 2. Weihnachtstag in Glinde vorgelegt.

Nach den vorläufigen Ergebnissen der rechtsmedizinischen Untersuchung stehe nunmehr fest, dass die zwei elf und 13 Jahre alten Kinder „jeweils durch einen Schuss ums Leben gekommen“ sind, teilte der Lübecker Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach mit. Nach Auswertung des Notrufes durch die verletzte Ehefrau könne davon ausgegangen werden, dass der 44 Jahre alter Vater der Kinder die Schüsse abgab. Anschließend habe er sich selbst eine tödliche Schussverletzung beigebracht, sagte Gerlach.

Die Ehefrau, die noch den Notruf bei der Polizei wählen konnte, habe selbst mehrere Schussverletzungen erlitten. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert und befindet sich weiter im künstlichen Koma. Lebensgefahr soll bei ihr nicht mehr bestehen.

Düstere Gedanken? Nutzen Sie Hilfsangebote!

Anonymes Gesprächs- und Beratungsangebot für Menschen in Not und Krisen: Kirchliche Telefonseelsorge, Tel. 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 oder unter www.telefonseelsorge.de

Kostenlose Beratung zur Wahl des geeigneten Therapeuten: Psychotherapie-Informations-Dienst, Tel. 030/20916 63 30, www.psychotherapiesuche.de

Informationen für Betroffene und Angehörige: Stiftung Deutsche Depressionshilfe: www.deutsche-depressionshilfe.de; Deutschlandweites Info-Telefon: 0800 33 44 5 33.

Kinder- und Jugendsorgentelefon: 0800-1110333

Spurensuche wird auch am Dienstag fortgesetzt

Beamte der Lübecker Mordkommission und der Spurensicherung waren am Montag 15 Stunden lang am Tatort im Einsatz, um nach Spuren zu suchen, die auch Aufschluss über die Hintergründe der furchtbaren Tat geben könnten. Auch am Dienstag soll die Suche fortgesetzt werden.

Von ov