Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Der Norden Es bleibt nächste Woche heiß in Niedersachsen – Waldbrandgefahr steigt
Nachrichten Der Norden

Es bleibt nächste Woche heiß in Niedersachsen – Waldbrandgefahr steigt

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:19 09.08.2020
Selbst nachts sinken die Temperaturen nicht unter die 20-Grad-Marke. Quelle: Frank Rumpenhorst
Anzeige
Offenbach/Hannover

Hoch „Detlef“ bringt Deutschland ins Schwitzen – und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht: Bei viel Sonnenschein sollen die Temperaturen am Sonntag erneut deutlich über die 30-Grad-Marke klettern.

Im Westen Deutschlands sind noch einmal bis zu 38 Grad möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach mitteilte. Am Sonnabend war der Temperatur-Höchstwert in Deutschland mit 38,2 Grad an der Wetterstation Trier-Petrisberg gemessen worden.

Anzeige

Der derzeitige jemals gemessene Hitzerekord in Deutschland liegt bei 42,6 Grad. Der Wert wurde am 25. Juli 2019 an einer Wetterstation des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Lingen (Ems) gemessen.

Es bleibt heiß in Deutschland

Ab den Mittagsstunden bis in den Abend erwarten Meteorologen am Sonntag verbreitet eine starke, zum Teil sogar eine extreme Wärmebelastung. Die Temperaturen liegen dabei meist zwischen 32 bis 36 Grad. Nur an den Küsten soll es bei etwas Wind sowie an den Alpen kühler sein. Im Osten und in der Mitte Deutschlands können sich vor allem über dem Bergland einzelne Hitzegewitter bilden.

Auch in Niedersachsen bleibt es heiß: Vielerorts werden in den nächsten Tagen über 30 Grad im Schatten erwartet. Nur an der Nordseeküste ist es etwas kühler. Selbst nachts sinken die Temperaturen nicht unter die 20-Grad-Marke.

Hoch “Detlef” heizt an diesem Wochenende auch anderen Orten Mitteleuropas ein – mancherorts mit Temperaturen über 40 Grad. Am Sonnabend legte die Hitze vielerorts das Leben lahm.

Tipps gegen die Hitze

Waldbrandgefahr in Niedersachsen steigt

Bedingt durch die trockene Wetterlage ist auch die Waldbrandgefahr hoch. Vielerorts gilt am Sonntag die vierte von fünf Gefahrenstufen. In Teilen von Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg sowie in Sachsen und Sachsen-Anhalt wird laut DWD sogar die höchste Gefahrenstufe erreicht.

Lesen Sie auch: Das bedeuten die Waldbrandgefahrenstufen

Ein Ende der hochsommerlichen Hitze ist noch kaum in Sicht. Auch zum Wochenstart ist es heiß. Nur vereinzelt gibt es Wärmegewitter. Am Montag und Dienstag erwarten Meteorologen noch einmal Höchstwerte zwischen 30 bis 38 Grad.

Erst am Donnerstag soll das Wetter mit mehr Schauern und Gewittern unbeständiger werden.

Von RND/dpa