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Der Norden Bundeswehr will Waffentests im Emsland ausweiten
Nachrichten Der Norden Bundeswehr will Waffentests im Emsland ausweiten
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16:43 24.07.2019
ARCHIV - 18.09.2018, Meppen: Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr steht an einer Schranke zum Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91). Quelle: Stephan Konjer/dpa
Meppen

Die Bundeswehr will ihren Betrieb auf dem Waffentestgelände bei Meppen Ende August weiter ausbauen. Eine Wiederaufnahme des Testbetriebs in vollem Umfang sei zwar noch nicht geplant, sagte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums am Mittwoch in Berlin. Es sollten aber weitere Flächen für Schieß- und Sprengübungen genutzt werden. Moorgebiete seien aber nach wie vor ausgenommen.

„Im Hinblick auf den Brandschutz unterliegt jedes Erprobungsvorhaben einer Einzelfallprüfung der WTD 91 und der Bundeswehrfeuerwehr Meppen“, hieß es aus dem Bundesministerium. Alle Feuerstellungen, Sprengplätze und Zielgebiete würden tagesaktuell auf Brandgefahr hin bewertet. Sollte die Brandgefahr zu hoch sein, werde der geplante Versuch auf einen anderen Tag verschoben. „Bei allen Erprobungsvorhaben steht zudem die Bundeswehrfeuerwehr in festgelegten Bereitstellungspunkten, um im Bedarfsfall schnell reagieren zu können“, erklärte das Ministerium.

Rauch aus dem Weltall zu sehen

Der Moorbrand war Anfang September vergangenen Jahres bei einem Waffentest ausgebrochen und erst im Oktober gelöscht worden. Der Rauch war über weite Teile Nordwestdeutschlands gezogen und auch auf Satellitenaufnahmen aus dem Weltall zu sehen. Zeitweise herrschte in den angrenzenden Gemeinden Katastrophenalarm.

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Von RND/dpa

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