Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Der Norden Einbrecher schwimmt der Polizei davon
Nachrichten Der Norden Einbrecher schwimmt der Polizei davon
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:14 13.12.2017
Symbolbild. Quelle: Uwe Dillenberg
Steinkirchen

 Ein auf frischer Tat ertappter Einbrecher ist im Alten Land mit einem Sprung ins Wasser entkommen. Ein zufällig vorbeifahrender Polizist hatte den Mann und einen mutmaßlichen Komplizen am Mittwoch in Steinkirchen kontrolliert, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Das Duo habe gerade nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus die Flucht antreten wollen. Im zweiten Anlauf gelang das auch. Die Männer konnten sich losreißen und entkommen. Einer der beiden sprang trotz winterlicher Temperaturen in die dort etwa 20 bis 30 Meter breite Lühe und schwamm ans andere Ufer. 

Der zweite Tatverdächtige flüchtete zu Fuß Richtung Hamburg. Auch mit mehreren Polizeifahrzeugen und einem Hubschrauber konnten die Männer zunächst nicht gefasst werden. Trotz einer per Radio ausgestrahlten Aufforderung, keine Anhalter im Alten Land mitzunehmen, brachte ein Autofahrer den Schwimmer nach Stade. Dort verlor sich die Spur vorerst. Am Nachmittag nahm die Polizei aber in der Nähe des Tatortes einen 33-Jährigen aus Stade fest, als dieser das mutmaßliche Täterfahrzeug abholen wollte. Nun wird geprüft, ob er mit dem Einbruch direkt in Verbindung steht.

Von Peer Körner

Angepöbelt und bespuckt wurden am Dienstag Besucher und Polizisten von einer betrunkenen Frau auf dem Weihnachtsmarkt in Lübeck. Da sie nicht aufhörte, musste sie ins Gewahrsam gefahren werden. Ein Alkoholtest bei ihr ergab einen vorläufigen Wert von 3,87 Promille.

13.12.2017

Die letzten Klagen gegen die Elbvertiefung in Hamburg sind vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt worden. Es handelt sich um Klagen der Anwohner, die sich mehr Schutz bei dem Vorhaben erhoffen. Im November hatte das Gericht schon diverse Klagen abgewiesen. 

13.12.2017

Der Wildschweinbestand in Niedersachsen soll stark reduziert werden, um eine mögliche Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verringern. Dafür sollen Jäger speziell geschult werden, die Schonzeit für Schwarzwild aufgehoben und auch der Fallenfang genehmigt werden.

13.12.2017