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Der Norden Hat die Corona-Impfung negative Folgen für Spitzensportler?
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Corona: Impfung von Spitzensportlern wie Kimmich - mit negativen Folgen?

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11:30 15.12.2021
Skepsis gegenüber der Impfung gegen Covid-19 gibt es immer wieder – auch im Hochleistungssport. Jüngstes Beispiel: Der Fußball-Profiligist Joshua Kimmich, der lange Zeit damit zögerte, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.
Skepsis gegenüber der Impfung gegen Covid-19 gibt es immer wieder – auch im Hochleistungssport. Jüngstes Beispiel: Der Fußball-Profiligist Joshua Kimmich, der lange Zeit damit zögerte, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Quelle: Federico Gambarini/dpa
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Hannover

Skepsis gegenüber der Impfung gegen Covid-19 gibt es immer wieder – auch im Hochleistungssport. Jüngstes Beispiel: Der Fußball-Profiligist Joshua Kimmich, der lange Zeit damit zögerte, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Eine neue Studie hat vor diesem Hintergrund nun den Einfluss der Corona-Impfung explizit auf die sportliche Leistung untersucht – und gibt noch einmal speziell für Profisportler und Profisportlerinnen Entwarnung.

Impfstoff gut verträglich und mit wenigen Nebenwirkungen

Dafür haben Forschende des Londoner Institute of Sport die Daten von 127 Athleten und Athletinnen analysiert, die in diesem Jahr an den Olympischen oder Paralympischen Spielen in Tokio teilgenommen haben. Alle ließen sich zwischen Mai und September mit dem Mittel von Biontech/Pfizer impfen.

Das Ergebnis: Bei den Spitzensportlern und Spitzensportlerinnen sei die Impfung mit dem Impfstoff von Biontech gut verträglich und mit wenigen Nebenwirkungen verbunden gewesen. „Wenn Nebenwirkungen auftraten, waren diese nur von kurzer Dauer und beeinträchtigten nicht die sportliche Betätigung“, resümieren die Forschenden in ihrer Studie, die Anfang Dezember in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht wurde.

Größeres Gesundheitsrisiko durch Infektion ohne Impfschutz

Die Impfung leiste einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Sportlerinnen und Sportler gesund bleiben. Sie erfolge in der Regel auch ohne Unterbrechung des Trainingsplans. „Der Schutz von Spitzensportlern vor einer Sars-CoV-2-Infektion ist wichtig“, betonen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen und verweisen auf das weitaus größere Gesundheitsrisiko durch eine Corona-Infektion ohne Impfschutz.

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Ein Bericht aus dem Jahr 2021 zeige, dass etwa jede und jeder Vierte einen Monat nach Beginn der Infektion nicht vollständig zum Sport zurückgekehrt sei.

Von Saskia Heinze/RND