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Der Norden Booster: Welche Nebenwirkungen sind bei Biontech und Moderna zu erwarten?
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Booster-Impfung: Welche Nebenwirkungen bei Biontech und Moderna?

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10:48 28.12.2021
Welche Nebenwirkungen sind nach einer Booster-Impfung mit Biontech oder Moderna normal?
Welche Nebenwirkungen sind nach einer Booster-Impfung mit Biontech oder Moderna normal? Quelle: Pixabay/hfr
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Hannover

Wie bei anderen Impfungen kann es auch bei der Corona-Impfung zu Impfreaktionen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Rötungen und Müdigkeit kommen. Solche Reaktionen klingen in der Regel nach zwei bis drei Tagen wieder ab.

Die Erfahrung mit den Erst- und Zweitimpfungen hat gezeigt: Die meisten Impfreaktionen sind bei Älteren etwas seltener als bei Jüngeren zu beobachten, sind zumeist mild oder mäßig ausgeprägt und treten nach der zweiten Impfung etwas häufiger auf als nach der ersten Impfung.

Spüren Geimpfte nur wenig oder nichts, ist das aber auch kein Grund zur Beunruhigung, betonen Immunologen und Immunologinnen. Auch dann wappnet sich das Immunsystem für eine potenzielle Corona-Infektion.

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Schmerzen im Arm, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen nach dem Booster

Wie sieht das nun beim Booster mit den Mitteln von Biontech und Moderna aus? „Nach derzeitigem Kenntnisstand sind Häufigkeit und Art möglicher Nebenwirkungen nach der Auffrischimpfung vergleichbar mit denen nach der zweiten Impfung”, heißt es im Aufklärungsmerkblatt zu den mRNA-Impfstoffen.

Erwartbar sind Studien zufolge beispielsweise Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Muskel- und Kopfschmerzen. Auch Schüttelfrost, Gelenkschmerzen, Rötungen und Schwellungen am Arm sowie Magen-Darm-Probleme können für wenige Tage nach der Impfung auftreten.

Wie oft kommen schwere Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung vor?

Sogenannte Impfkomplikationen sind hingegen über das normale Maß einer Impfreaktion hinausgehende Folgen der Impfung. Sie belasten den Gesundheitszustand der geimpften Person deutlich. Schwerwiegende Verdachtsfälle bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna waren seit Beginn der Impfkampagne und nach Millionen Impfungen sehr selten. Das heißt: Einige wenige Fälle kommen auf rund 100.000 Geimpfte.

Aufgetreten sind im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Einzelfällen allergische Sofortreaktionen, Fälle von Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen sowie Gesichtslähmungen, die sich aber allesamt behandeln ließen oder wieder zurückbildeten.

Von RND/Sakia Heinze