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Der Norden Zahlreiche Unfälle nach Glatteis in Niedersachsen
Nachrichten Der Norden Zahlreiche Unfälle nach Glatteis in Niedersachsen
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17:36 04.01.2017
Vereiste Straße bei Posthausen in Niedersachsen. Quelle: dpa
Hannover

Das Sturmtief "Axel" mit Regen und Schneefall hat am Mittwoch Verkehrsbehinderungen in Niedersachsen verursacht. Auf der Autobahn 1 zwischen Oyten und Posthausen und auf der A 27 bei Bremen kam es am Morgen nach Schneeschauern zu mehreren Unfällen. Dabei wurden ein Mann schwer und mehrere Autofahrer leicht verletzt. Kurzzeitig war die A 1 in Fahrtrichtung Hamburg für die Bergungsarbeiten gesperrt. Die Verkehrsmanagementzentrale rät Autofahrern in ganz Niedersachsen zur Vorsicht. 

Die Ausläufer des Sturmtiefs hatten auch Auswirkungen in der Region Hannover. Bei Großburgwedel erfasste eine Böe einen Lastwagen und drückte ihn in den Graben.

10 Tipps zum Glatteis: So kommen Sie sicher an

Beim Anfahren drehen die Räder durch, beim Bremsen blockieren sie: Auf glatten Straßen rutschen Autos manchmal mehr als dass sie fahren. Autofahrer müssen ihren Fahrstil derzeit entsprechend anpassen.

Sturmtief "Axel" hatte zuvor bereits zu teils erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr geführt. Betroffen war unter anderem die Strecke Hannover-Bremen, nachdem Bäume auf die Gleise gefallen waren. In der Folge wurde auf dem Abschnitt zwischen Eystrup und Nienburg/Weser ein Ersatzverkehr eingerichtet, der Fernverkehr musste weiträumig über Rheine und umgeleitet werden. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor orkanartigen Böen gewarnt. Im Harz musste daher die Brockenbahn auf der Fahrt zum Gipfel stoppen. In der Nacht zum Donnerstag soll der Wind aber allmählich nachlassen.

Hunderte Skifahrer nutzten am Hexenritt die frisch gefallenen bis zu 40 Zentimeter Schnee und gingen am Wurmberg bei Braunlage auf die Pisten. Mehrere Lifte waren in Betrieb, Schneekanonen kamen nicht zum Einsatz. An der Nordsee lief bei erhöhten Wasserständen eine leichte Sturmflut auf, Schäden aber wurden zunächst nicht bekannt. Auf der Insel Wangerooge zerschlug der Sturm zwei der fünf Container, die bei Weihnachtsstürmen vor Uferbefestigungen angetrieben worden waren. Zwei weitere Container am Westende wurden aufgerissen, die Holzladung verteilte sich am Strand.

frs/dpa

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