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Der Norden Autobahndreieck Salzgitter: Das müssen Sie über den Neubau wissen
Nachrichten Der Norden Autobahndreieck Salzgitter: Das müssen Sie über den Neubau wissen
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08:25 04.07.2019
Das Autobahndreieck Salzgitter mit der Autobahn 39 (A39) und der Autobahn 7 (A7). Quelle: Silas Stein/dpa
Salzgitter

Mit einem symbolischen Spatentisch beginnt am Donnerstag der Neubau des Autobahndreiecks Salzgitter. Zum Auftakt kommt auch Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU).

Was passiert am Dreieck Salzgitter genau?

Im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der A7 zwischen Hildesheim und dem Dreieck Salzgitter soll auch eine direkte Verbindung zur A39 Richtung Braunschweig entstehen. Dafür werden die noch fehlenden Auf- und Abfahrten an beiden Autobahnen gebaut. In Fahrtrichtung Göttingen werde zudem die bereits bestehende Überführung der A39 über die A7 aus statischen Gründen neu gebaut, erläutert Udo Othmer von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Warum ist der Umbau nötig?

Bisher müssen Autofahrer zwischen Hildesheim und Salzgitter kurz auf die Bundesstraße 6. „Dieses Defizit wird nun aufgehoben“, sagt Baudirektor Othmer. Dadurch entsteht auch eine weitere direkte Verbindung zwischen Hannover und Braunschweig. Diese kann die vielbefahrene und stauanfällige Autobahn 2 zwischen den beiden größten Städten des Landes entlasten. Kommt es dort zu einem Unfall, läuft eine weiträumige Umleitung über das neue Dreieck besser.

Drohen an der Stelle nun lange Staus?

Nein. Denn die Bauarbeiten finden zunächst losgelöst von derzeitigen Verkehrsführung statt. Nur vereinzelt wird es laut Straßenbaubehörde Beeinträchtigungen etwa durch Sperrungen über Nacht geben. Der ADAC verweist darauf, dass eher ein Engpass wegfalle, weil das Abfahren auf die B6 unnötig werde. Das sei für die Nutzer der Autobahn ein Vorteil und entlaste außerdem das umliegende Straßennetz.

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Bis wann dauern die Arbeiten und was kosten sie?

Die Verantwortlichen haben sich ein sehr ehrgeiziges Ziel gesetzt. „Wir wollen Ende nächsten Jahres fertig sein“, sagt Baudirektor Othmer. Der Umbau soll rund 19 Millionen Euro kosten, die der Bund übernimmt. Für Planung, Vorbereitung und Bau seien bei solchen Vorhaben aber noch die Länder zuständig. Der notwendige Planfeststellungsbeschluss liegt laut dem Verkehrsministerium in Hannover seit Anfang des Jahres vor. Damit seien die rechtlichen Bedingungen erfüllt, dass es mit dem Spatentisch losgehen kann.

Was bringt der Umbau?

Die Strecke gilt weder als Nadelöhr noch als Unfallschwerpunkt. Durch die Erweiterung würden zwei entscheidende Autobahnen komfortabel verbunden, heißt es aus dem Verkehrsministerium. Die A7 ist die längste Autobahn in Deutschland und auch eine der am stärksten befahrenen Fernstraßen überhaupt. Die A39 ist eher im niedersächsischen Fernstraßennetz entscheidend, weil sie auch die Räume Braunschweig und Wolfsburg verbindet. Auch das Ministerium hebt hervor, dass bei Stau auf der A2 eine leistungsfähige großräumige Umleitungsstrecke entsteht.

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Von RND/dpa

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