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Der Norden Leichter Aufschwung im April: Arbeitslosigkeit in Niedersachsen sinkt
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Arbeitsmarkt in Niedersachsen: Arbeitslosigkeit sinkt im April 2021

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13:29 29.04.2021
In Niedersachsen waren im April weniger Menschen arbeitlos als im Monat zuvor (Symbolbild).
In Niedersachsen waren im April weniger Menschen arbeitlos als im Monat zuvor (Symbolbild). Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
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Hannover

In Niedersachsen ist die Zahl der Arbeitslosen leicht zurückgegangen. Im April waren 257.179 Menschen ohne Job – das sind 1,6 Prozent weniger als im März, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Hannover mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,9 Prozent von 6,0 Prozent im März.

Damit fiel der saisonbedingte Rückgang geringer aus als in den Jahren vor der Pandemie. Im Vergleich zum April 2020 lag die Zahl der Arbeitslosen um mehr als 10.000 über dem damaligen Wert (plus 4,2 Prozent). Stichtag der Datenerhebung war der 13. April.

Arbeitslosen-Statistik: Mehr Langzeitarbeitslose in Niedersachsen

„Es ist ein gutes Zeichen, dass trotz der Corona-Einschränkungen die Frühjahrsbelebung spürbar ist“, sagte der Chef der Regionaldirektion, Johannes Pfeiffer. „Wir sehen jetzt aber auch deutlich die Corona-Langzeitarbeitslosen, die vor einem Jahr ihren Job verloren haben oder schon vorher arbeitslos waren und wegen Corona keinen neuen Arbeitsplatz gefunden haben.“

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Im April waren rund 103.000 Menschen bereits seit einem Jahr oder länger arbeitslos. Anders als in den Vorjahren sei dieser Wert in den vergangenen Monaten gestiegen. „Die Arbeitsagenturen und Jobcenter werden diese Personen länger und intensiver beraten und weiterbilden“, kündigte Pfeiffer an.

Corona-Lage in den Unternehmen: Weniger Kurzarbeit im April

Die sogenannte Unterbeschäftigung, die zusätzlich zu den Arbeitslosen auch Menschen ohne Arbeit erfasst, die beispielsweise an Qualifizierungen teilnehmen oder erkrankt sind, lag im April bei 330.268 Personen. Das waren 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Kurzarbeit meldeten im April 1055 niedersächsische Unternehmen für bis zu 12.945 Beschäftigte an. Das sind etwas weniger als im Vormonat (März: 1514 Anzeigen für maximal 14.735 Beschäftigte). Allerdings hatten viele Betriebe ihren Bedarf schon in den vergangenen Monaten für einen längeren Zeitraum angemeldet. Wie viel Kurzarbeit auch abgerechnet wird, wird erst Monate später ermittelt.

Von RND/dpa