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Der Norden A7: Vier Verletzte nach Massenkarambolage bei Göttingen
Nachrichten Der Norden A7: Vier Verletzte nach Massenkarambolage bei Göttingen
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07:44 09.12.2019
Nach einem Unfall auf der A7 bei Göttingen am Sonntagabend sind mehrere Krankenwagen-Teams im Einsatz. Quelle: picture alliance / dpa
Göttingen

Vier Verletzte und neun beschädigte Autos: Das ist die vorläufige Bilanz nach einer Massenkarambolage am Sonntagabend bei Göttingen. Die Autobahn 7 in Richtung Norden war für die Rettungs- und Bergungsarbeiten etwa vier Stunden lang gesperrt.

Wie die Göttinger Polizei mitteilte, hatte sich der Unfall gegen 20.40 Uhr kurz hinter der Autobahnauffahrt Göttingen-Nord in Richtung Norden ereignet. Neun Fahrzeuge seien beteiligt gewesen. Zunächst war von zwölf Unfallfahrzeugen die Rede. Die Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Vier Personen wurden bei der Massenkarambolage verletzt – glücklicherweise nur leicht.

Ursache noch unbekannt

Über das genauere Ausmaß des Unfalls und die Ursache gibt es bisher noch keine Angaben. Nach bisherigen Kenntnissen soll zunächst ein Autofahrer einen kleineren Unfall ausgelöst haben. In der Folge sollen dann weiteren Fahrzeuge in einer langgezogen Kurve in die stehenden Wagen gefahren sein.

Nach Angaben der Polizei waren an der Unfallstelle Öl und andere sogenannte Betriebsstoffe ausgelaufen. Um diese zu beseitigen, musste die A7 Richtung Norden stundenlang gesperrt bleiben. Der Verkehr wurde umgeleitet. Gegen 0.40 Uhr konnte die Autobahn wieder freigegeben werden.

Feuerwehr alarmiert Sondereinsatzgruppe

Im Einsatz waren neben der Polizei die Berufsfeuerwehr Göttingen und die Freiwillige Feuerwehr Elliehausen, sagte Feuerwehrsprecher Frank Gloth. Dazu gehörten auch vier Rettungswagen-Teams und zwei Notärzte. Um bei Bedarf mögliche andere Einsätze in der Region fahren zu können, sei die Sondereinsatzgruppe-Mitte-Sofort aktiviert worden.

Im Video: So wird eine Rettungsgasse gebildet

Von Ulrich Schubert