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Der Norden 600 Menschen protestieren gegen Razzia nach G20-Krawallen
Nachrichten Der Norden 600 Menschen protestieren gegen Razzia nach G20-Krawallen
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20:45 09.12.2017
Polizisten nehmen bei einer Demonstration gegen die bundesweiten Durchsuchungen nach den G20-Krawallen in Göttingen einen Teilnehmer fest.  Quelle: dpa
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Göttingen

 Die Demonstration in Göttingen gegen eine Razzia im Zusammenhang mit den Krawallen beim G20-Gipfel in Hamburg ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei überwiegend friedlich geblieben. Bis zu 600 Demonstranten hätten am Sonnabend daran teilgenommen, sagte eine Polizeisprecherin am frühen Abend.

Rund die Hälfte werde dem „gewaltgeneigten Spektrum“ zugerechnet, sagte sie. So seien Bengalos gezündet worden. „Es kam zu mindestens einer Widerstandshandlung gegen Polizeikräfte“, berichtete sie. Ein Mann sei vorübergehend in Gewahrsam genommen worden.  

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Zu dem Demonstrationszug hatten mehrere linke Gruppen aufgerufen. Die Verdächtigen würden zu Unrecht kriminalisiert, hieß es. Die Polizei hatte am Dienstag in acht Bundesländern rund zwei Dutzend Wohnungen durchsucht, darunter auch zwei in Göttingen. Die Bewohner, zwei Männer und eine Frau, stehen nach Angaben der Polizei unter dem Verdacht des schweren Landfriedensbruchs. Bei den Durchsuchungen sollten Beweismittel sichergestellt werden.

Von dpa

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