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Braunschweig Pistole von Sportschützin rostet: Stadt muss Schadensersatz zahlen
Nachrichten Braunschweig Pistole von Sportschützin rostet: Stadt muss Schadensersatz zahlen
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13:49 08.07.2019
Nachdem die Frau aus dem Schießsportverein ausgetreten war, hatte sie ihre Waffe bei der Stadt abgegeben, um sie später zu verkaufen (Symbolbild). Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert
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Braunschweig

Die Stadt Braunschweig muss einer ehemaligen Sportschützin 800 Euro Schadenersatz für Rost an einer Pistole zahlen, weil Stadtmitarbeiter die Waffe nicht angemessen lagerten. Nach ihrem Austritt aus einem Schießsportverein hatte die Frau ihre Sportpistole ordnungsgemäß bei der Stadt abgegeben, um sie später zu verkaufen.

Weil die Waffe aber in einem verschlossenen Koffer falsch gelagert worden sei, habe sich Kondenswasser gebildet und die Pistole habe zu rosten begonnen, teilte das Oberlandesgericht Braunschweig am Montag mit. Die Stadt müsse auf das Eigentum der Bürger, das sie verwahre, aufpassen.

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Stadt Braunschweig muss 800 Euro zahlen

Das Landgericht gab zuvor einer Schadenersatzklage der Frau statt und verurteilte die Stadt Braunschweig zur Zahlung von 800 Euro. Das Oberlandesgericht bestätigte das Urteil nun. Der 11. Zivilsenat entschied, die Stadt sei verpflichtet, in Obhut genommene Sachen vor Zerstörung, Beschädigung und Verlust zu schützen (Az. 11 U1/19).

Von RND/dpa