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14:34 02.01.2020
Alle Hände voll zu tun: So geht es einem Viertel der Arbeitnehmer oft. Quelle: Christin Klose/dpa-tmn
Berlin

Ein Viertel der Arbeitnehmer hat im Job regelmäßig zu viel zu tun. Das hat Konsequenzen - unter anderem für die Gesundheit, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zeigt. Gut 6500 abhängig Beschäftigte wurden dafür befragt.

Bei mehr als jedem Vierten (26 Prozent) kommt es demnach oft oder sehr oft vor, dass er sein Pensum nicht in der vorgesehenen Arbeitszeit schaffen. Bei knapp jedem Fünften (19 Prozent) ist das dagegen nie der Fall.

Dabei gilt: Je anspruchsvoller der Job, desto voller das Pensum. Bei Arbeitnehmern mit hochkomplexen Tätigkeiten schafft rund jeder Dritte (34 Prozent) regelmäßig seine Arbeit nicht. Bei Helfer- und Anlerntätigkeiten ist es dagegen nur jeder Fünfte. Am höchsten ist der Anteil überlasteter Arbeitnehmer mit 35 Prozent in den IT-Dienstleistungsberufen.

Die Folgen: Zu wenige Pausen, zu viel Stress. Die Hälfte der überlasteten Arbeitnehmer (49 Prozent) lässt nach eigenen Angaben öfter die Pause ausfallen. Und drei Viertel von ihnen sind in der Vergangenheit mindestens einmal krank zur Arbeit gegangen. Allerdings ist dieser sogenannte Präsentismus auch allgemein weit verbreitet: Nur 35 Prozent aller befragten Arbeitnehmer waren zuletzt nie krank bei der Arbeit.

57 Prozent der überlasteten Beschäftigten fühlen sich nach der Arbeit außerdem häufig leer und ausgebrannt. Und jeder Zweite (51 Prozent) glaubt nicht, dass er es mit den derzeitigen Anforderungen im Job bis zur Rente schafft.

dpa

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