Wendeburg beteiligt sich an Kosten für Klinik-Übernahme
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Wendeburg beteiligt sich an Kosten für Klinik-Übernahme

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18:00 07.10.2020
Seit Februar gibt es den Bürgerbus-Verein. Das Foto entstand bei der Gründungsversammlung.
Seit Februar gibt es den Bürgerbus-Verein. Das Foto entstand bei der Gründungsversammlung. Quelle: Eckhard Bruns
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Wendeburg

Die Gemeinde Wendeburg beteiligt sich mit 370 218 Euro einmalig an den finanziellen Folgen der Übernahme des Klinikums durch den Landkreis und die Stadt Peine. Das hat der Rat in seiner Sitzung am Dienstagabend mehrheitlich beschlossen. Voraussetzung ist allerdings, dass die übrigen Kreis-Kommunen dies ebenfalls tun. Nur in Ilsede steht die Entscheidung noch aus, die Räte der übrigen Gemeinden haben bereits zugestimmt.

In Wendeburg gab es fünf Gegenstimmen. „Es gab Zweifel an der Kompetenz des Landkreises zum Betrieb eines Krankenhauses, der Orientierung nach Braunschweig und der fehlenden Prüfung von Alternativen, zum Beispiel ein Gesundheitszentrum“, sagt Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU).

Bürgerbus-Verein hat zurzeit 144 Mitglieder

Einstimmig hingegen fiel die Entscheidung aus, die Anschaffung des Bürgerbusses mit bis zu 10 000 Euro aus der Gemeindekasse zu unterstützen. „Es ist von einer Gesamtsumme in Höhe von 100 000 Euro auszugehen. 75 Prozent kommen vom Land Niedersachsen, wenn die Finanzierung der Restsumme gewährleistet ist. Der Landkreis gibt 10 000 und die für Wendeburg zuständige Volksbank 5000 Euro, den fehlenden Betrag übernimmt die Gemeinde“, erklärt Albrecht. Für den Betrieb des Bürgerbusses, der die Anbindung der Ortschaften an den Kernort verbessern soll, wurde im Februar ein Verein gegründet, der zurzeit 144 Mitglieder hat.

Passgenaue Ziele und Maßnahmen zur Nachhaltigkeit erarbeiten

Einigkeit bestand auch darin, dass die Gemeinde Wendeburg am Projekt der Kommunalen Umwelt-Aktion UAN zur Entwicklung der Nachhaltigkeit niedersächsischer Kommunen teilnehmen soll. Es geht darum, lokale Lösungen für die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu finden. „Aber Nachhaltigkeit ist weit mehr als Klimaschutz, so dass die Gemeinden sich mit Bürgern und Fachleuten der UAN auf den Weg machen sollen, um passgenaue Ziele und Maßnahmen zu erarbeiten“, heißt es in der Beschlussvorlage. Themenfelder hierbei sind unter anderem die Bereiche Klima, Energie, Umwelt, Mobilität, Demografie, Bildung und Finanzen.

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Und Meerdorf soll ein neues Baugebiet bekommen, und zwar westlich der Bestandsbebauung an der Wipshäuser Straße. Der Auslegungsbeschluss für den entsprechenden Bebauungsplan-Entwurf wurde gefasst und der Grundstückspreis festgelegt: Der Quadratmeter voll erschlossenes Bauland wird 130 Euro kosten.

Von Kerstin Wosnitza