Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Lengede/Vechelde/Wendeburg Tote Bulldogge: Halter muss mit Konsequenzen rechnen
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Tote Bulldogge: Halter muss mit Konsequenzen rechnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:22 24.01.2019
Trotz aller Bemühungen konnte die junge Bulldogge nicht gerettet werden. Quelle: Tierschutzverein
Wendeburg/Peine

Die traurige Geschichte der Anfang Januar in Wendeburg ausgesetzten Bulldogge bewegt viele Menschen. Die Hündin war völlig abgemagert über einen Zaun auf ein Privatgrundstück geworfen worden. Sie wurde zunächst im Peiner Tierheim und dann bei einem Paten untergebracht, konnte aber nicht gerettet werden. Doch was wird nun gegen den Halter unternommen? Die PAZ hat beim Landkreis Peine nachgefragt, der für den Tierschutz zuständig ist.

Vorfall wurde an zuständige Stelle gegeben

„Die Ahndung des Vorfalls wurde an das örtlich zuständige Veterinäramt des zwischenzeitlich ermittelten mutmaßlichen Besitzers abgegeben, der nicht im Landkreis Peine ansässig ist“, erklärt Kreis-Sprecher Fabian Laaß, der deshalb zum weiteren Verlauf keine Detailauskünfte geben kann.

Zum allgemeinen Vorgehen lasse sich aber Folgendes sagen: Grundsätzlich ist ein Halter nach dem Tierschutzgesetz verpflichtet, sein Tier von einem Veterinär behandeln zu lassen, wenn es erkrankt und wie im vorliegenden Fall stark abnimmt. Die empfohlene Therapie muss dann auch umgesetzt werden.

Aussetzen ist Ordnungswidrigkeit

„Leider kommt es immer wieder zu Fällen, in denen Halter sich ihrer Tiere durch Aussetzen entledigen, weil ihnen entweder der Wille oder das Geld zu einer bedarfsgerechten Versorgung oder auch einer notwendigen tierärztlichen Behandlung fehlt“, sagt Laaß.

Wenn die Behörde einen solchen Verstoß feststellt, leitet sie die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz des betroffenen Tieres und auch zur Abstellung und Ahndung von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ein. Sowohl die unterlassene Pflege eines Tieres als auch das Aussetzen stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 25 000 Euro geahndet werden können.

Manchmal gibt es Tierhalteverbote

Besonders schwere Fälle können laut Laaß auch Straftaten darstellen, die dann an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergegeben werden. Zur Verhütung künftiger Verstöße können abhängig vom Einzelfall zum Beispiel auch Tierhalteverbote verhängt werden.

Von Kerstin Wosnitza

Hauptversammlung der er der Freiwilligen Feuerwehr Meerdorf: 57 Mitglieder begrüßte Ortsbrandmeister Detlef Siedentopp.

21.01.2019

Beim Abbiegen sind in Bodenstedt zwei Autos miteinander kollidiert. Verletzt wurde niemand, der Schaden ist hoch.

21.01.2019

Die Wendeburger Feuerwehr hat ein neues Tanklöschfahrzeug. Die feierliche Schlüsselübergabe übernahm Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) höchstpersönlich – bei strahlendem Sonnenschein und mit lautem Tatü-Tata war er dazu am Sonntag auf dem Beifahrersitz des neuen Fahrzeugs auf den Hof des Feuerwehrhauses gefahren.

24.01.2019