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Lengede/Vechelde/Wendeburg Zweiter Platz für Vechelder Schülerin Paulina Reddemann
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Zweiter Platz für Vechelder Schülerin Paulina Reddemann
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17:35 22.05.2019
Die Vechelder Schülerin Paulina Reddemann wurde Zweite im Finale des Rhetorikwettbewerbs in Braunschweig. Quelle: privat
Vechelde

Die Vechelder Schülerin Paulina Reddemann vom Julius-Spiegelberg-Gymnasium ist Zweite im Finale des Rhetorikwettbewerbs in Braunschweig geworden. Qualifiziert für das Finale Theologischen Zentrum hatten sich die elf besten Rednerinnen und Redner aus den beiden Vorentscheiden in Gifhorn/Wolfsburg und Braunschweig.

„Sie haben uns durch Ihre Reden so sehr in Ihre Thematik hineingezogen, dass wir gern auf alle Ihre Beiträge antworten möchten“, urteilte Heiko Lamprecht, Leiter des Bereichs Religionspädagogik und Medienpädagogik der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig und Moderator des Finales des Rhetorikwettbewerb.

Zwei Themen zur Auswahl

Zur Auswahl standen im Finale die Themen „Zukunft der Erde“: Müssen Kinder und Jugendliche die Umsetzung ihrer umwelt- und klimapolitischen Vorstellungen stärker als bisher selbst in die Hand nehmen? Und zweitens „Zukunft Europas“: Hat das Projekt Europa noch eine Zukunftsperspektive angesichts des wachsenden nationalstaatlichen Denkens?

Wer also hatte in den zu bewertenden Bereichen „Sachkenntnis, Originalität, verbales Ausdrucksvermögen, Aufbau der Rede, Argumentation, Körpersprache“ den stärksten Eindruck hinterlassen?

Flammendes Plädoyer

Der Juror Dr. Jan Eckhoff (Landesschulbehörde, Abteilung Braunschweig) lobte den Beitrag der 17-jährigen Paulina Reddemann mit den Worten: „Mit einem kraftvollen Ja haben Sie ein flammendes, feuriges Plädoyer für den Einsatz Ihrer Generation beim Klimaschutz gehalten und uns dabei eine Performance geboten, die ihresgleichen sucht.“

Siegerin wurde Lina Gottschalk vom Sibylla-Merian-Gymnasium Meinersen. Als Juror hob Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer hervor, wie sehr die selbstkritische Reflexion der Schülerin über ihre Generation die Jury argumentativ beeindruckt habe.

Die Auszeichnung für den dritten Platz ging an Jakob Dittrich von der Gaußschule in Braunschweig. Die Jurorin Céline Bartholomaeus,Theaterpädagogin am Staatstheater Braunschweig, lobte seine fachkundige, ruhige und humorvolle Art, mit der er sich des zweiten Themas angenommen hatte.

Atmosphäre enorm konzentriert

Die Atmosphäre war wieder enorm konzentriert. In allen Reden zeigte sich ein beeindruckendes Maß an Differenziertheit in der Herangehensweise und Durchdringung der Problematik sowie eine Anschaulichkeit im Ausdruck, die das Publikum faszinierte.

Von Jan Tiemann

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