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Lengede/Vechelde/Wendeburg Gymnasium Vechelde: Assessment Center für Elftklässler
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Gymnasium Vechelde: Assessment Center für Elftklässler
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09:00 16.12.2019
Spielerisch befassten sich die Schüler damit, was in einem Assessment Center auf sie zukommt. Quelle: Julius-Spiegelberg-Gymnasium Vechelde
Vechelde

Keine Angst vor Bewerbungen mehr haben müssen die Schüler des elften Jahrgangs des Julis-Spiegelberg-Gymnasiums in Vechelde: Bei einem so genannten Assessment-Center beschäftigten sie sich intensiv mit dem Thema und bekamen viele Tipps von Profis.

Wer im Berufsleben Erfolg haben will, der muss sich etwas trauen. Dazu gehört die Teilnahme an Bewerbungsverfahren, auf die man sich gut vorbereiten sollte. Gemeinsam mit der Barmer als externem Partner befassten sich die Jugendlichen mit dem Thema. Unterstützt wurden sie dabei von der Fitnessökonomin Katharina Elligsen, dem Betriebswirtschaftler Stefan Köllmann und dem Auszubildenden Mattis Lütge, die mit den Schülern spielerisch wichtige Übungen durchführten. „So erlebten die Gymnasiasten in der Theorie, womit sie in der Praxis sicherlich konfrontiert werden“, berichtet Lehrer Klaus Nührig.

Pünktlichkeit und angemessenes Verhalten

„In einem Asssessment Center werdet ihr abgecheckt. Das beginnt schon beim pünktlichen Erscheinen und beim Verhalten vor dem Eingang und setzt sich fort in den Pausen“, erfuhren die Schüler. Und wie präsentiert man sich vorteilhaft? „Seid selbstbewusst, erzählt Interessantes von euch selbst und macht euch eure Stärken bewusst“, so die Tipps. Der erste Eindruck sei sehr wichtig und sagt mehr als tausend Worte. „Eure Zuhörer wollen euch kennenlernen. Das Assessment Center ist kein Wissens-, sondern ein Verhaltenscheck“, hieß es.

Praxisnahe Übungen

Anhand von Übungen probierten die Schüler die für sie noch unbekannte Situation aus. Sie sollten sich selbst vorstellen, einen Gegenstand präsentieren und in der Gruppe zu diskutieren. Dabei geht es weniger darum, was man selbst über einen Sachverhalt weiß. Wichtiger ist die Interaktion mit anderen, das Interesse an der Meinung der Diskussionsteilnehmer und die Beteiligung am Gespräch.

„Behutsam korrigiert und ermutigt durch die Übungsleiter ließ sich bei den Schülern beobachten, wie sie allmählich die Scheu verloren und die Bereitschaft wuchs, etwas zu präsentieren“, sagt Nührig. Es zeigte sich, dass sie ausgezeichnet argumentieren, mit Kritik umgehen und die Moderatorenrolle übernehmen konnten und sich außerdem tolerant zeigten.

Von Kerstin Wosnitza

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