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Lengede/Vechelde/Wendeburg Ausschuss ist sich einig: Radweg an K 69 soll kommen
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Ausschuss ist sich einig: Radweg an K 69 soll kommen
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00:21 09.06.2019
Die K 69 bei Wense soll ausgebaut werden. Quelle: Archiv
Wense

Um den aktuellen Sachstand zur Kreisstraße 69 bei Wense ging es jetzt in der Sitzung des Ausschusses für Bauen und Liegenschaften des Landkreises Peine. Neben dem Ausbau der Straße ist ein separat geführter Radweg geplant. Sollte dieser wie geplant auf der Südseite der Straße entstehen, könnte dies laut Information der Grünen-Kreistagsfraktion allerdings zu Problemen mit einer Bürgerinitiative führen.

Dass die Kreisstraße 69 ausgebaut werden soll, steht bereits seit mehreren Jahren fest. Erfolgen sollen der Ausbau zwischen Wense und der Einmündung der Kreisstraße 65 sowie der Neubau der Ersebrücke. Allerdings wurde der ursprüngliche Beschlussvorschlag dahingehend erweitert, dass entlang der Straße auf der Südseite ein Radweg gebaut werden soll. Dieser soll eine wichtige Lücke im Radwegnetz des Landkreises Peine schließen, heißt es im Sachstandsbericht. Und weiter: Radfahrern soll es künftig möglich sein, durchgängig auf eigenem Weg sicher von Peine bis nach Neubrück zu gelangen. Für die gesamten Baukosten in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro sollen in der mittelfristigen Finanzplanung für 2020 eingeplant werden.

Geschützte Fledermäuse

„Gegen den Bau gab es von Seiten einer Bürgerinitiative Einwendungen“, erklärt Rosemarie Waldeck von den Grünen. „Im Ausschuss sind sich hingegen alle Fraktionen einig, dass ein Radweg entstehen und das Planfeststellungsverfahren nicht hinausgezögert werden soll.“ Die Kreistags-Fraktion der Grünen hatte im Vorfeld der Sitzung darauf hingewiesen, dass Naturschutzverbände im Falle der Süd-Variante gegen den Radwegbau votieren und eventuell sogar eine Klage anstreben würden, da im entsprechenden Bereich streng geschützte Tierarten wie Fledermäuse vorkämen.

Der entsprechende Plan für das Bauprojekt soll für die Dauer eines Monats in den betroffenen Gemeinden Wendeburg und Edemissen zur Einsicht ausgelegt werden. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist bei der Planfeststellungsbehörde oder der Gemeinde Einwendungen erheben. Auch Behörden und Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch das Vorhaben berührt wird, können innerhalb einer Frist ihre Stellungnahme abgeben.

Von Dennis Nobbe

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