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Lengede/Vechelde/Wendeburg Lengede plant Haushalt 2020 mit Millionen-Investitionen
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Lengede plant Haushalt 2020 mit Millionen-Investitionen
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17:56 09.12.2019
In die Kläranlage der Gemeinde Lengede soll kräftig investiert werden. Quelle: Archiv
Lengede

Der Haushalt der Gemeinde Lengede für das Jahr 2020 soll in der Ratssitzung am Dienstag, 17. Dezember, beschlossen werden. Es geht um viel Geld: Unter anderem soll die gemeindeeigene Kläranlage erweitert werden. Aber auch die Schaffung weiterer Betreuungsplätze in Kindertagesstätten ist ein großes Thema.

Kläranlage soll erweitert werden

Die Kläranlage Lengede ist seit 1988 in Betrieb. Die Auslastungsgrenze ist nahezu erreicht, zudem gab es in den vergangenen beiden Jahren durch besondere Witterungsbedingungen (niedrige Außentemperaturen) und Zulaufspitzen zwei Überschreitungen der gesetzlich geforderten Ablaufgrenzwerte.

„Die vor 15 Jahren installierte Maschinentechnik ist inzwischen abgeschrieben“, erklärt Bürgermeisterin Maren Wegener (SPD). Die Betonbecken seien seit rund 30 Jahren nicht saniert worden. Der Fachausschuss hat einstimmig empfohlen, die Kläranlage zu erweitern. Die dafür notwendigen Baukosten sind in den kommenden Haushalten mit rund fünf Millionen Euro eingeplant. Für diese Investitionen in Millionenhöhe werden Kredite aufgenommen, die durch Gebühreneinnahmen wieder ausgeglichen werden.

Investitionen in Kitas und Schulen

„Auch im kommenden Jahr werden hohe Beträge im Bereich der frühkindlichen Bildungseinrichtungen und Schulen investiert“, so Wegener. In Woltwiesche ist der Bau einer weiteren Krippe vorgesehen, außerdem sind Erweiterungen geplant. „Insgesamt wird rund eine Million Euro in Bauten für Kitas im Gemeindegebiet vorgesehen“, rechnet die Bürgermeisterin vor.

Man erwartet vom Land Niedersachsen Fördergeld in Höhe von 360 000 Euro für die Kinderkrippe Erzring. Geld steht auch für die Verwirklichung der Medienkonzepte in den Grundschulen zur Verfügung. „In den Jahren 2020 bis 2023 planen wir mit 403 000 Euro, davon sollen knapp 200 000 Euro durch das Land Niedersachsen gefördert werden“, sagt Wegener.

Steigende Personalkosten

„Durch unsere hervorragenden Einrichtungen im frühkindlichen und schulischen Bereich steigen die Personalkosten, für die wir 2020 rund 10 Millionen Euro veranschlagen“, macht Wegener deutlich. Damit ist dies der höchste Ausgabeposten, gefolgt von der Kreisumlage in Höhe von voraussichtlich knapp 8,5 Millionen Euro.

Einnahmen durch Grundstücksverkäufe

Einnahmen in Höhe von etwa 3,5 Millionen Euro werden durch den Verkauf von Gewerbe-Grundstücken und der etwa 15 Baugrundstücke in Klein Lafferde erwartet, für die es laut Wegener schon mehr als 130 Interessenten gibt. Der Quadratmeterpreis wird bei 142 Euro liegen.

„Diese Einnahmen fließen direkt in die Bereitstellung und Erweiterung unserer Infrastruktur“, macht Wegener deutlich und nennt Beispiele: Der Ausbau der Park & Ride Anlage in Woltwiesche sowie der barrierefreie Ausbau von sieben Bushaltestellen stehen auf der Agenda. Dafür sind Fördermittel in Höhe von rund 330 000 Euro vorgesehen. Der Straßenendausbau im Baugebiet Neuer Weg in Woltwiesche soll beginnen. „Die Gesamtkosten für diese Projekte liegen bei 2,1 Millionen Euro“, so die Bürgermeisterin.

Die Sitzung des Gemeinderats beginnt am Dienstag, 17. Dezember, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Vallstedter Weg 1.

Von Kerstin Wosnitza

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