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Lengede/Vechelde/Wendeburg Feuerwehrkräfte schließen Drehleiter-Lehrgang ab
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Feuerwehrkräfte schließen Drehleiter-Lehrgang ab
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08:00 15.05.2019
Von links: Uwe Grayek (Ausbilder), Dieter Hausmann, Christoph Göthe, René Plümecke, Pascal Voges, Jonathan Adlers-Flügel, Nadine Rentel und Daniel Goebel (Ausbilder). Quelle: Feuerwehr
Vechelde

Neun Mitglieder des Feuerwehrschwerpunkts Vechelde/Wahle schlossen jetzt erfolgreich ihren Drehleiter-Maschinisten-Lehrgang ab. Damit stehen der Wehr nun 35 Einsatzkräfte als Drehleiter-Maschinisten zur Verfügung.

Seit der Ausstattung der Wehr mit einer gebrauchten Drehleiter der Feuerwehr Braunschweig im Jahr 2010 sind die Anforderungen an die Einsatzkräfte erheblich gestiegen. Nach dem über 40 Stunden dauernden Lehrgang sind nun Jonathan Adlers-Flügel, Christoph und Johannes Göthe, Dieter Hausmann, Dennis Kopaniarz, Christoph Minderlein, René Plümecke, Nadine Rentel und Pascal Voges als „Maschinisten für Hubrettungsfahrzeuge“ einsetzbar.

Unter Leitung von Daniel Goebel, der von den Ausbildern Uwe Grayek, Patrick Schade, Martin und Michael Hanne unterstützt wurde, standen beispielsweise das Besteigen des voll ausgefahrenen Leitersatzes im Freistand, patientenschonende Rettungsaktionen mit der Krankentragenhalterung, Wassergabe aus dem Rettungskorb, die Ausleuchtung von Einsatzstellen und vieles mehr auf dem Ausbildungsplan.

Sicherheit vor Schnelligkeit

Immer wieder wurden vorab ausgesuchte und nicht einfach erreichbare Objekte „angeleitert“, um die schnelle Menschenrettung zu schulen. Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass die Rettungskorbführer auch in der Lage sind, die drei möglichen Bewegungen des Leitersatzes – aufrichten oder neigen, aus- oder einfahren und drehen – gleichzeitig auszuführen. Während am Anfang des Lehrgangs noch vielfach Unsicherheit herrschte und manche Schweißperle weggewischt werden musste, wurden die „Lehrlinge“ von Stunde zu Stunde sicherer und damit die Bewegungsabläufe des Hubrettungssatzes immer schneller. Allerdings wurde seitens der Ausbilder dabei die Unfallverhütung unter dem Motto „Sicherheit vor Schnelligkeit“ nie aus dem Auge verloren.

Ortsbrandmeister wurde „gerettet“

Im Rahmen der nun durchgeführten abschließenden Prüfungen mussten dann einerseits Fachfragen beantwortet und andererseits Anleiterübungen – auch im Bereich der Benutzungsgrenze der Drehleiter – durchgeführt werden. Eine besondere Herausforderung war es, den Ortsbrandmeister aus dem Fenster eines hohen Hauses zu retten – und das bei einer beengten, zugeparkten Zufahrt, bei einem Aufstellort, der gerade noch das Erreichen des Fensters an der „Zwei-Mann-Benutzungsgrenze“ zuließ, und alles schließlich noch bei starkem Wind.

Am Ende des Lehrganges waren sich die Lehrgangsteilnehmer und die Ausbilder einig: Der Lehrgang hat Spaß gemacht – komplexe Technik zu beherrschen ist begeisternd. Das Erlernte soll nun in den monatlich stattfindenden Ausbildungsdiensten vertieft werden, stets unter dem Motto: Sicherheit vor Schnelligkeit.

Von Dennis Nobbe

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