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Lengede/Vechelde/Wendeburg Familienzentrum in Vechelde muss zum Jahresende schließen
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Familienzentrum in Vechelde muss zum Jahresende schließen
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15:00 21.12.2019
Von links: Die Teamerinnen Corinna Nieswandt, Susanne Jakob und Lysann Kraft mit Ausbilder Axel Specht. Quelle: Dennis Nobbe
Vechelde

Das Familienzentrum der evangelischen Kirchengemeinde Vechelde/Vechelade schließt zum Jahresende. Einige der bisherigen Angebote müssen daher gestrichen werden, der Großteil soll jedoch erhalten bleiben.

Gegründet wurde das Familienzentrum im Jahr 2012, entwickelt hatte es sich aus der Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde heraus. Genutzt wird dafür das Gemeindehaus an der Peiner Straße. Nun geht Pfarrer Hans-Peter Kinkel demnächst in den Ruhestand, seine Stelle wird nicht neu besetzt. „Das Familienzentrum braucht aber einen pfarramtlichen Geschäftsführer. Da es keinen Nachfolger gibt, müssen wir das Zentrum schweren Herzens auflösen – leider gibt es keine andere Möglichkeit“, sagt Christiane Horn, Vorsitzende des Kirchenvorstands.

Mit dem Familienzentrum sind zahlreiche Angebote verbunden, organisiert von ehrenamtlichen Helfern. Die meisten der sogenannten Teamer sind junge Leute, die ihre Ausbildung nach der Konfirmation begonnen haben. Dazu gehört auch die 16-jährige Susanne Jakob: „Man trifft bei uns viele tolle Leute und sammelt Erfahrungen“, sagt sie.

Mehrere Angebote fallen weg

Ihre Kollegin Lysann Kraft (17) ergänzt: „Mehrere Angebote für Kinder und Jugendliche fallen nun weg. Es war schon länger klar, dass die Stelle des Pfarrers gestrichen wird. Zuerst hieß es, dass das Familienzentrum nach und nach auslaufen soll, doch dann hieß es plötzlich, dass es schon zum Jahresende geschlossen wird.“

Einige der Ferienaktionen, das Krippenspiel für Kinder, Spielkreise und das Eltern-Kind-Frühstück zum Beispiel sind bisher immer über das Familienzentrum gelaufen. Garantiert gestrichen werden müssen davon aber nur wenige, etwa der Ausleihe-Service, bei dem unter anderem Tische, Pavillons und Spielgeräte angeboten werden.

„Familien- und kinderorientierte Arbeit ist wichtig“

Beim Krippenspiel und der Frühstückskirche etwa sei derzeit noch in der Schwebe, ob und wie sie weitergeführt werden, erklärt Horn. Bestehen bleiben sollen auf jeden Fall die Kinderkirche, Spielkreise, Eltern-Kind-Gruppen, das Eltern-Kind-Frühstück und weitere Angebote. „Familien- und kinderorientierte Arbeit ist wichtig und soll weitergehen“, so Horn. „Allerdings können wahrscheinlich viele Gottesdienste für Kinder nicht mehr im bisherigen Maße angeboten werden.“

Weitergehen soll natürlich auch der Konfirmanden-Unterricht. „Wir hoffen, dass die Teamer weiterhin dort eingebunden werden können“, sagt Horn. Überhaupt sollen die Teamer nach dem Wegfall des Familienzentrums nicht „ohne Beschäftigung“ dastehen – schließlich würden ja zahlreiche Angebote von der Kirchengemeinde in anderem Rahmen fortgesetzt.

Von Dennis Nobbe

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