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Lengede/Vechelde/Wendeburg Erich-Mundstock-Stiftung feiert 20-jähriges Bestehen
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Erich-Mundstock-Stiftung feiert 20-jähriges Bestehen
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19:35 23.05.2018
Ein Beispiel für das vielseitige Engagement: Mit einer Spende in Höhe von 5000 Euro unterstützte die Erich-Mundstock-Stiftung die Schulpartnerschaft zwischen den Peiner Schulen und Nanchang in China. Quelle: Antje Ehlers
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Vechelde

Der Region „Gutes und Sinnvolles“ zurückgeben. Das war die Idee von Erich Mundstock zur Gründung der Erich-Mundstock-Stiftung im Jahr 1998, nachdem der erfolgreiche Unternehmer sein Verkehrs- und Reiseunternehmen verkauft hatte.

Seit nunmehr 20 Jahren widmet sich die gemeinnützige Stiftung der Förderung von Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung in der Stadt Braunschweig und dem Landkreis Peine.

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Dieser Zielsetzung fühlt sich der Vorstand, der Stiftung, auch noch nach dem Tod des Stifters im Jahre 2009 sehr verpflichtet. Unter dem Vorsitz, des Ministerpräsidenten a.D. Gerhard Glogowski, arbeiten der Vorstand und die beiden geschäftsführenden Vorstände Sarah Mager-Mundstock und Dr. Hans-Werner Schrader engagiert im Sinne von Erich Mundstock.

Stiftung vom Landesfeuerwehrverband ausgezeichnet

„In den vergangenen 20 Jahren konnten wir über 500 wohltätige Projekte mit insgesamt mehr als 1,5 Millionen Euro unterstützen“, berichtet Mager-Mundstock. Für die Förderung der Jugendfeuerwehren in der Region wurde die Stiftung 2015 vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen ausgezeichnet.

Aber das Einsatzfeld ist breit gestreut. „Wir orientieren uns an aktuellen gesellschaftlichen Themen und dem regionalen Bedarf.“ So hat die Stiftung ihr Engagement zur Ausstattung von Kindertagesstätten und Spielkreisen intensiviert. Auch ein Projekt zur Integration von Flüchtlingskindern ist in das Förderprogramm aufgenommen worden.

Integrative Projekte rücken in den Mittelpunkt

Neben Sachzuwendungen rücken integrative Projekte in den Mittelpunkt der Stiftungsarbeit. „Beim gemeinsamen Erleben überwinden Kinder und Jugendliche am besten vermeintliche Grenzen und Vorurteile“, erklärt Mager-Mundstock. „Das fördert nicht nur individuelle Fähigkeiten, sondern auch soziales Bewusstsein.“

Beispiele sind Theaterstücke, Selbstbehauptungstraining oder Rhetorik und Schreibseminare. „Wir wollen mit unserer Arbeit Vorbild für die heranwachsende Generation sein. Wenn wir das schaffen, werden wir auch in weiteren 20 Jahren noch vielen Menschen der Region ,Gutes und Sinnvolles’ zurückgeben können.

Von Jan Tiemann

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