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Lengede/Vechelde/Wendeburg Barbecke: Kleiner Ort mit guter Anbindung an die weite Welt
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Barbecke: Kleiner Ort mit guter Anbindung an die weite Welt
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07:00 15.08.2019
Barbeckes Ortsbürgermeister Horst Grigat ist stolz auf sein kleines Dorf mit der großen Wohnqualität. Quelle: Grit Storz
Barbecke

Idyllisch gelegen und sehr gepflegt – dies ist die passende Beschreibung für Barbecke, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Lengede. Zwischen norddeutschem Tiefland und den Ausläufern des nördlichen Harzvorlandes wohnen etwa 650 Einwohner inmitten von viel Grün und gut an die „weite Welt“ angebunden. Bis nach Lengede und Salzgitter sei es nicht weit, und die nur knapp vier Kilometer entfernte Bahnstation in Broistedt biete gute Möglichkeiten, überall hin zu reisen, findet Ortsbürgermeister Horst Grigat.

Reiner Wohnort

Das ursprüngliche Haufendorf (unregelmäßig zusammengewachsenes Dorf) ist ein reiner Wohnort, Einzelhandel und Gastgewerbe gibt es zwar in unmittelbarer Umgebung, nicht mehr aber in Barbecke. „Grundsätzlich finden die Einwohner dies nicht weiter schlimm, wissen sie doch um die Wohnqualität in ihrem Dorf und haben die Möglichkeit, in den umliegenden Orten einzukaufen“, so Grigat.

Mehrere Bilder aus dem Ort Barbecke auf einen Blick.

Doch ein Ärgernis treibt den engagierten Ortsbürgermeister um: Es gibt nur einen einzigen und auch noch schlechten, weil unbefestigten, direkten Radweg nach Broistedt. Dieser Weg führt durch die Feldmark und wird auch von den Landwirten genutzt. „Bis zum Sportverein führt wenigstens noch ein Fußweg entlang der Straße. Doch dort ist dann Schluss. Wer in die Nachbarorte per Rad möchte, fährt entweder über die teils stark frequentierten Landstraßen oder mit weiten Umwegen durch die Feldmark“, ärgert sich Grigat. Dabei biete sich die Gegend für Fahrradfahrer geradezu an. Alle Bemühungen um Radwege seien aber bislang im Sande verlaufen.

Termine werden abgestimmt

Dies sei tatsächlich der einzige Punkt, der laut Grigat nicht so schön in Barbecke ist. Ansonsten schwärmt er von der tollen Arbeit der vielen Vereine und dem guten Zusammenhalt im Ort. So wird einmal im Jahr eine Terminabsprache zwischen allen Vereinen und Institutionen geführt, Feste und Arbeitseinsätze gleichermaßen verabredet. So haben alle gemeinschaftlichen, kirchlichen, kulturellen und sportlichen Termine ihren Platz und überschneiden sich nicht.

Tolle Kinder- und Jugendarbeit

Das Dorfleben hat gleich mehrere Veranstaltungshöhepunkte im Jahr: Neben dem traditionellen Osterfeuer, dem jährlichen Schützenfest und einer sehr beliebten Motto-Party, die aus dem ehemaligen Schützenball hervorging, veranstaltet der Ort auch immer eine Seniorenweihnachtsfeier, die ebenfalls sehr gut besucht ist. Jeder der Vereine leiste gleichermaßen „eine tolle Kinder- und Jugendarbeit“ und sei mit vielen kleineren Veranstaltungen sowie Angeboten offen für alle.

Größter Verein ist der FC Germania

Der Sportverein „FC Germania Barbecke“ als größter der vielen Vereine bietet von Fußball über Tennis, Schwimmen und Gymnastik bis hin zu E-Darts eine breite Auswahl an. Hier sind neben der Kinder- und Jugendfeuerwehr auch die meisten jungen Barbecker aktiv.

Überhaupt sollen sich in dem Ort, in dem gerade wieder ein Neubaugebiet ausgewiesen ist, Familien wohl fühlen. So wurde der Kindergarten „Die kleinen Strolche“ auf zwei Gruppen vergrößert und mit der Einrichtung der Kinderkrippe „Klitzeklein“ aufgewertet. „Jedes Kind soll im Ort einen Betreuungsplatz bekommen“, macht Grigat den Standpunkt des Ortsrates deutlich.

Kinder im Blick

Aber auch sonst haben die Verantwortlichen „die Kleinen im Blick“: Neben zwei hübschen Spielplätzen und einem beliebten Wasserspielplatz am alten Brunnen können die Kinder und Jugendlichen auch im „Bergmannspark“ spielen. Dieser wird bewusst dahingehend in Ruhe gelassen, dass er sich allmählich zu einem natürlichen Wald entwickelt. „Hier werden von den Kids Holzbuden gebaut, und es wird Versteck gespielt“, freut sich der Ortsbürgermeister. Auch der Kindergarten nutze dieses schöne Fleckchen, um Waldtage zu veranstalten. „Die Wege und Ränder werden durch gemeinsame Arbeit der Dorfbewohner gepflegt“, berichtet Grigat stolz.

Von Grit Storz

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