Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Lengede/Vechelde/Wendeburg Baby-Rettung aus Kanal: "Lebensgefahr bestand nicht"
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Baby-Rettung aus Kanal: "Lebensgefahr bestand nicht"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 30.03.2019
Der Stichkanal Salzgitter bei Bortfeld: Hier ereignete sich der Unfall. Quelle: Dennis Nobbe
Anzeige
Bortfeld

Entscheidend sei gewesen, dass die Mutter sofort gehandelt hat, betont Altrock. „Zwar könnte man die Situation für das Kind als bedingt lebensbedrohlich einstufen, doch sobald es wieder aus dem Wasser raus ist und atmet, besteht kein großes Risiko. Wenn es so schnell geht wie in diesem Fall, ist nicht mit einer Unterkühlung zu rechnen.“

Körper stellt auf „Alarmmodus“ um

Wenn ein Mensch in kaltes Wasser fällt, gibt es eine Sofortreaktion: „Man schnappt nach Luft, der Körper stellt um auf ,Alarmmodus’“, schildert Altrock. Dabei bestehe Gefahr, dass Wasser in die Lunge gerät. „Der Körper macht sozusagen dicht, die Körperdurchblutung wird umverteilt, um möglichst lange die eigene Wärme halten zu können.“

Anzeige

Es gebe Anhaltswerte, wie lange man im kalten Wasser überleben kann. An erster Stelle stehe natürlich die Wassertemperatur, doch der Körper eines erwachsenen Menschen kühle wegen seiner Masse nicht so schnell aus wie der eines Kindes, erklärt der Mediziner.

Von Dennis Nobbe