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Lengede/Vechelde/Wendeburg 40 Jahre ehrenamtliches politisches Engagement: Orden für Fechner
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg 40 Jahre ehrenamtliches politisches Engagement: Orden für Fechner
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12:00 12.07.2018
Hans-Werner Fechner (r.) mit seiner Frau Doris und Landrat Franz Einhaus. Quelle: Kerstin Wosnitza
Bodenstedt/Peine

Der CDU-Politiker Hans-Werner Fechner, der in Bodenstedt zu Hause ist, bekam von Peines Landrat Franz Einhaus für sein jahrzehntelanges kommunalpolitisches Engagement das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Verliehen wird der Orden vom Bundespräsidenten.

In seiner Rede ging Einhaus auf die vielen Station in Fechners politische Karriere ein, die 1974 mit der erstmaligen Wahl in den Rat der Gemeinde Vechelde begann, dem er bis heute – also seit mehr als 40 Jahren – angehört. 30 Jahre lang war er Mitglied des Verwaltungsausschusses und 15 Jahre lang Fraktionsvorsitzender. Mittlerweile ist er 77 Jahre alt und noch immer politisch aktiv.

„Mehr als 25 Jahre sind Sie zudem Mitglied des Kreistages, seit 2001 als CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender und als Vorsitzender des Jugendhilfe-Ausschusses. In dieser Zeit wurde durch die Arbeit des Ausschusses vieles auf den Weg gebracht, unter anderem die Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung Ilseder Hütte und die sogenannte Hauptschulakademie.

Zudem war Fechner von 1979 bis 2003 ehrenamtliches Mitglied des Propsteidiakonie-Ausschusses in der Propstei Vechelde, teils als Vorsitzender, und auch Mitglied der Landessynode der Braunschweigischen Landeskirche. Auch in dieser Funktion habe er vieles initiiert und angeschoben, berichtete der Landrat von Fechners Verdiensten.

„Ehrenamt wird oft romantisch verklärt, aber es findet in einer Welt mit Konflikten statt. In einer demokratischen Welt muss um vieles gerungen und gestritten werden, auch um das nötige Geld, wenn neue Wege gebahnt werden sollen. Diese Erfahrung ist Ihnen sicher alles andere als fremd“, sagte der Landrat an Fechners Adresse.

Fechner selbst teilte seinen Ordnen mit einem Augenzwinkern quasi auf: Zwei Zacken widmete er all den Weggefährten, die ihn unterstützt, bestärkt und begleitet haben und die ihrerseits viel Engagement und Zeit investiert haben, um all die Dinge umzusetzen, die der Landrat aufgezählt hat.

Seiner Frau Doris, die bei der Eheschließung nicht habe ahnen können, was auf sie zukommt, widmete er die anderen beiden Zacken. „Sie hat alles mit Geduld, Gelassenheit und Ausdauer getragen und sich ihrerseits vielfach engagiert“, sagte Fechner. Ihm selbst bleibe dann ja noch das Band.

Weitere lobende Worte fanden unter anderem die politischen Weggefährten Michael Kramer und der Landtagsabgeordnete Christoph Plett.

Von Kerstin Wosnitza

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