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Lahstedt Gadenstedter auf Lesereise durch Polen
Kreis Peine Lahstedt Gadenstedter auf Lesereise durch Polen
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09:00 22.11.2014
Der Gadenstedter Autor Dr. Peter Schmidt war auf einer Lesereise in Polen unterwegs. Quelle: oh

Sein Bestseller „Ein Kaktus zum Valentinstag“ wurde im Oktober in Polen veröffentlicht, es schloss sich eine Lesereise durch den Südosten des Landes an. Schwerpunkte seiner Tournee waren die Städte Lublin, Kattowitz, Krakau, Kolbuszowa nahe der ukrainischen Grenze und Warschau.

„Kaktus na walentynki“ heißt das Erstlingswerk des Gadenstedters auf polnisch, in dem er mal humorvoll, mal ernst über seine Autismus-Erkrankung erzählt. Die Lesetour war für Schmidt die erste Vortragsreise in Sachen Autismus im nicht deutschsprachigen Ausland. Gleich neun Vorträge zu Themen wie Schule, Beruf und Partnerschaft mit Autismus standen auf dem Programm. Jeder Vortrag wurde simultan übersetzt.

„Wie schon bei vielen Vorträgen und Lesungen in Deutschland reichte auch in Polen der Platz oft nicht aus“, erzählt Schmidt im PAZ-Gespräch. Der Gadenstedter sprach stets in randvollen Sälen. Zu seinem Publikum zählten Professoren, Ärzte, Lehrer, Therapeuten, Angehörige und Betroffene. „In jeder Stadt wurde ich begeistert empfangen. Das Bühnenpult, an dem auch die Übersetzer saßen, war überall liebevoll gestaltet - etwa mit Pralinen oder einer Auswahl an Keksen und Kuchen“, sagt der Autor. „Und besonders schick war stets die Blumendekoration, zu der auch passend zum Buch kleine Kakteen gehörten. Das war so etwas wie das gemeinsame Wahrzeichen aller Veranstaltungen.“

Überall bildeten sich während der Pausen und nach den Vorträgen lange Schlangen von Menschen, die ein signiertes Buch von ihm haben wollten. Doch so knapp die Zeit auch bemessen war, natürlich ließ sich Schmidt auch einige touristische Highlights nicht entgehen, schließlich ist er ein leidenschaftlicher Weltenbummler, viele seiner außergewöhnlichen Reisen wurden dabei auch von der PAZ dokumentiert. „Besonders hat mich die Architektur in Krakau fasziniert“, erzählt der Gadenstedter. „Der Marktplatz ist sicherlich einer der sehenswertesten auf der ganzen Welt. Und voller junger Leute. Vom grauen Polen aus sozialistischen Zeiten ist hier nichts mehr zu sehen.“

In Warschau ist Schmidt dann noch den sogenannten Königsweg abgegangen. Jene Prachtstraße, die das Pendant zu den Champs-Elysées in Paris ist. „Warschau besteht aus zwei Zentren - der liebevoll gestalteten Altstadt und dem neuen Zentrum rund um Warszawa Centralna, dem Hauptbahnhof“, erläutert Schmidt. „Der dortige Kulturpalast ist heute Teil eine modernen Skyline nach amerikanischem Vorbild. Futuristisch mutet das vielstöckige Labyrinth des modernen Einkaufszentrums an, das zwischen Wolkenkratzern und Hauptbahnhof gläsern eingewoben wirkt.“

Übrigens: Nach der ausgedehnten Polenreise wird der Gadenstedter Autor auch bald wieder in seiner Heimat zu hören sein. Im Januar liest er aus seinem aktuellen Werk „Kein Anschluss unter diesem Kollegen“ in der Alten Stellmacherei. „Die Besucher werden dann beispielsweise hören, womit man rechnen muss, wenn man einen Autisten beschäftigt. Dabei wird klar, wie ein autistenfreundlicher Arbeitsplatz aussieht und dass der eigentlich für alle Menschen helfen würde, die gesamte Arbeitswelt wieder menschenwürdiger zu gestalten“, sagt Schmidt. Den genauen Termin finden sie demnächst in der PAZ.

mu

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