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Ilsede Zuckerrüben-Ernte: Nordkreis-Landwirte haben erschwerte Bedingungen
Kreis Peine Ilsede Zuckerrüben-Ernte: Nordkreis-Landwirte haben erschwerte Bedingungen
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08:00 06.12.2019
Die Zuckerrüben werden an den Feldern angehäuft und für den Abtransport vorbereitet. Quelle: Mara-Ann Meeuw
Kreis Peine

Die Zuckerrüben-Ernte neigt sich auch im Kreis Peine dem Ende entgegen. Trotz des trockenen Sommers sind die Erträge relativ gut ausgefallen – Schwierigkeiten hatten jedoch etliche Landwirte im Nordkreis.

„Das Gesamtergebnis ist schwierig zu beschreiben, es ist von Ort zu Ort unterschiedlich“, sagt Christian Wohlenberg, Landwirt aus Gadenstedt. In den Vorjahren sei zum Kampagnenende ein steigender Zuckergehalt in den Rüben verzeichnet worden, diesmal sei es zum Teil anders gewesen. „Das liegt womöglich an den geringen Niederschlägen“, vermutet Wohlenberg. Dafür gab es im Oktober wieder mehr Regen, der noch einmal für mehr Rüben-Wachstum gesorgt hat.

Im Schnitt würden niedersächsische Landwirte mit einem Zuckerertrag von 12,5 Tonnen pro Hektar rechnen, wie der Bauernverband Landvolk Niedersachsen mitteilt. Der Zuckergehalt liege mit 18 Prozent unter dem Vorjahreswert von 19,8 Prozent, dafür sei der Rübenertrag mit 70 Tonnen pro Hektar größer als in 2018. „Im Gegensatz zum Getreide beispielsweise ist die Zuckerrübe mit den diesjährigen Witterungsbedingungen gut zurechtgekommen“, so Wohlenberg.

Ohne Beregnung wäre Anbau im Nordkreis unmöglich

Problematisch sei es allerdings zum Teil im Peiner Nordkreis geworden: „Ohne eine Beregnung wäre hier der Anbau von Zuckerrüben wegen der Bodenverhältnisse gar nicht möglich. Da das Wasser dafür begrenzt ist, haben sich viele Landwirte aber dafür entschieden, lieber die Kartoffeln zu beregnen“, erklärt der Gadenstedter. „Einige meiner Kollegen im Nordkreis überlegen, den Zuckerrüben-Anbau komplett einzustellen.“

Derzeit türmen sich die Zuckerrüben an den Feldern in langen Reihen auf, bevor sie zu den Zuckerfabriken transportiert werden. „Wenn erst einmal Bodenfrost herrscht, können die Rüben nicht mehr geerntet werden. Außerdem säen die Landwirte teilweise schon andere Kulturen wie Winterweizen auf den Feldern und brauchen daher den Platz“, sagt Wohlenberg.

Ein Großteil der Rüben aus dem Kreis Peine wird bis Mitte Januar zur Zuckerfabrik in Clauen transportiert, hier können pro Tag etwa 10 000 bis 11 000 Tonnen Rüben verarbeitet werden. Die Rüben aus dem Südostkreis hingegen werden größtenteils im Nordzucker-Werk in Schladen verarbeitet.

Von Dennis Nobbe

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