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Ilsede Weitere Zuschüsse für Wasserturm in Groß Lafferde sicher
Kreis Peine Ilsede Weitere Zuschüsse für Wasserturm in Groß Lafferde sicher
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18:41 11.12.2019
Wasserturm wird saniert: Patrick Baumann, Elisabeth Pape, Christoph Plett, Matthias Wunderling-Weilbier, Otto-Heinz Fründt, Matthias Möhle und Kirsten Geske sind mit den Zuschüssen zufrieden. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
Ilsede

Von außen hat man Wasserturm in Groß Lafferde schon saniert, doch im Innenraum steht eine solche Erneuerung noch an. Damit die Arbeiten zügig beginnen können, wurden weitere Zuschüsse vom Land Niedersachsen in Höhe von 20.400 Euro bereitgestellt.

Die Summe stammt aus einem Co-Finanzierungsprogramm für EU-Förderprojekte, bei dem Kommunen mit einer angespannten Haushaltslage – wie die Gemeinde Ilsede – Anträge stellen können. Der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Matthias Wunderling-Weilbier, brachte mit den Landtagsabgeordneten Christoph Plett (CDU) und Matthias Möhle (SPD) die gute Nachricht mit: Das beantragte Geld wird vom Land genehmigt. „Mit der Summe beginnt der Endspurt bei dem Projekt“, sagte Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD).

Groß Lafferde: Gemeinde zahlt 13.000 Euro

Die Gesamtkosten für die Sanierung des Innenbereichs liegen bei 165.000 Euro. Im Rahmen der sogenannten Leader-Förderung der Europäischen Union gibt es bereits eine Förderungszusage in Höhe von 132 000 Euro. Mit dem zusätzlichen Geld in Höhe von 20.400 Euro liegt der Gemeinde-Anteil für diese Maßnahme bei knapp 13.000 Euro – das sind umgerechnet 5 Prozent.

Ausschreibung: Sanierung des Wasserturms soll zügig beginnen

Laut dem Bürgermeister soll die Umsetzung so schnell wie möglich erfolgen, sodass die Ausschreibungen bereits laufen. „Im Idealfall wird das Wahrzeichen bis Mitte 2020 saniert sein“, betonte Fründt.

Zuerst wurde die Fassade vom Wasserturm in Groß Lafferde saniert, nun folgt der Innenbereich. Quelle: Archiv

Denkmalgeschütztes Gebäude in der Gemeinde Ilsede

In die Sanierung des Wasserturms sind bisher schon 248.000 Euro geflossen. Eindringende Feuchtigkeit hatte bereits in den Jahren 2011/2012 Arbeiten an der Fassade nötig gemacht. Es wurden defekte Fugen und Steine des denkmalgeschützten Gebäudes erneuert. Die Kosten hierfür beliefen sich auf rund 198.000 Euro. Im Anschluss wurden für weitere 50.000 Euro auch die Fenster und die Eingangstür saniert.

Durch die Feuchtigkeit wurden auch die Innenwände des Turm beschädigt. Es müssen Steine ausgetauscht und Fugen erneuert werden, außerdem ist der Putz schadhaft – man muss ihn ersetzen. Die Planungen hierfür laufen bereits seit einiger Zeit, nun können die Arbeiten beginnen.

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Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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