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Ilsede „Vom Erz zum Stahl“: Tagestour führt in die Bergbaugeschichte der Region
Kreis Peine Ilsede „Vom Erz zum Stahl“: Tagestour führt in die Bergbaugeschichte der Region
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10:48 11.07.2019
Tagestour „Peine Geschichte – Heimat zu gewinnen“ führte in die Bergbaugeschichte der Region - hier im Rathaus Lengede. Quelle: Wito
Gross Ilsede

Die Heimat kennen zu lernen war das Ziel einer Tagestour, die vom Netzwerk Peine Geschichte angeboten und von der PAZ in Kooperation mit der Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft Landkreis Peine (Wito) unter dem Motto „Heimat zu gewinnen“ verlost wurde.

Ausstellung in der Umformerstation begeisterte

Klaus-Henning Großpietsch, ehemaliger Ingenieur bei der Ilseder Hütte, führte die Gruppe durch die Ausstellung in der Umformerstation und über das Ilseder Hüttengelände und informierte unter anderem darüber, dass im Ilseder Hochofenwerk zur aufstrebenden Zeit im 19. und 20. Jahrhundert knapp 125 Jahre Roheisen in Hochöfen für das später errichtete Stahlwerk in Peine erzeugt wurde.

Besonders interessant für die Gruppe war auch, dass man für das Roheisen Koks und Kalkstein benötigte sowie Erz, das in nahegelegenen Gruben gefördert wurde, wie beispielsweise in Lengede. Die Gruppe erfuhr weiterhin, wie damals auf dem Ilseder Hüttengelände gearbeitet wurde, und die damalige Industriezeit wurde lebendig. Anschließend stärkten sich die Gewinner beim leckeren Mittagessen im Restaurant Hartwigs. Doch dann musste die Tour leider wegen Transportproblemen unterbrochen werden.

Eine Wiedergutmachung

Als Wiedergutmachung lud die Wito später zum Ersatztermin für eine Führung in Lengede ein. Der Ausflug beschäftigte sich auch dort thematisch mit der Bergbaugeschichte in der Region. Die Gruppe verstand sich schon bei der ersten Tour prächtig und freute sich über ein Wiedersehen in Lengede.

Dort wurden die Teilnehmer durch die Ausstellung „Lengede im Fokus der Welt“ geführt. Diese waren begeistert von der interessanten Führung und ganz berührt von der Geschichte des Grubenunglücks im Jahr 1963 und hatten alle ihre eigene Verbindung zum „Wunder von Lengede“.

Teilnehmer waren berührt vom „Wunder von Legende“

Gisela Rothes aus Peine sagte: „Man mag sich gar nicht vorstellen, was die gedacht haben müssen.“ Sigbert Wille aus Edemissen war sich sicher: „Ich komme auf jeden Fall mit meiner Frau wieder.“ Alle waren sich einig, dass die zwei separaten Ausflüge aufgrund der vielen Informationen sogar von Vorteil gewesen sind. Die Gruppe stärkte sich im Rathaus noch mit Kaffee und Kuchen, bevor es per Shuttle wieder zurück nach Ilsede zum Hüttengelände ging.

Von Kathrin Bolte

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