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Ilsede Umwelt- und Gefahrstoffeinsätze werden neu geregelt
Kreis Peine Ilsede Umwelt- und Gefahrstoffeinsätze werden neu geregelt
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23:01 09.06.2018
Der derzeitige Gerätewagen Umweltschutz beziehungsweise Gefahrgut – hier bei einem Einsatz im Jahr 2013 – soll 2020 einen Nachfolger bekommen. Quelle: Archiv
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Kreis Peine

„Kleinere Einsätze auf Gemeinde-Ebene werden zunächst von den zuständigen Fachgruppen abgewickelt. Sollten diese Kräfte nicht ausreichen, wird nachalarmiert“, erklärt Kreis-Sprecherin Katja Schröder. Wie die Szenarien im einzelnen abgearbeitet werden und wie die verfügbaren Einsatzgruppen der Gemeinden alarmiert werden, ist in der Anlage „Umweltschutzeinheiten der Kreisfeuerwehr Peine“ detailliert geregelt.

„Dieses Regelwerk wurde von einer Fachgruppe von Feuerwehrmitgliedern erarbeitet, ist mit den einzelnen Gemeinden abgestimmt und von den jeweiligen Bürgermeistern genehmigt worden“. macht Schröder auf Nachfrage deutlich.

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Da es sich um eine Zweckvereinbarung aller sieben Gemeinden und des Landkreises Peine handelt, müssen die verantwortlichen Gremien (Gemeinderäte und Kreistag) diese Zweckvereinbarung beschließen. „Dies geschieht derzeit in allen Gemeinden und auf Kreiseben“, erklärt Schröder. Im zuständigen Fachausschuss des Landkreises Peine wurde die entsprechende Beschluss-Vorlage bereits am 28. Mai einstimmig empfohlen. Die abschließende Entscheidung im Kreistag ist für den 13. Juni vorgesehen.

Neues Einsatzfahrzeug für 450 000 Euro

Ziel sei es, dass alle Kommunen der Zweckvereinbarung noch vor der Sommerpause auf dem vorgeschriebenen Weg zustimmen, so dass das Gefahrstoff-Konzept möglichst zeitnah von den Feuerwehren umgesetzt werden kann. Dies gehe in den Gemeinden teilweise auch mit Beschaffungen einher.

Die größte Beschaffung wird laut Schröder 2020 vom Landkreis Peine vorgenommen. Dann wird der Gerätewagen Gefahrgut beziehungsweise Umweltschutz (GWG) aus dem Jahr 1996 durch ein neues Einsatzfahrzeug ersetzt, das etwa 450 000 Euro kosten soll.

„Die Zweckvereinbarung ersetzt die bisherige Vereinbarung über den Kauf, die Unterhaltung und Aussonderung eines Gefahrgutfahrzeuges und dessen Ausrüstung sowie den Einsatz des Fahrzeuges von 1994. Auf dieser Basis wurde damals der alte GWG beschafft“, so Schröder.

Von Kerstin Wosnitza