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Ilsede Theatergruppe Groß Lafferde spielt Open Air
Kreis Peine Ilsede Theatergruppe Groß Lafferde spielt Open Air
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19:00 08.05.2019
Von links: Jörg Mellin, Ute Blume, Rolf Jakobs, Susanne Cramm-Bonabi, Sibylle Mellin und Iris Jakobs. Quelle: Dennis Nobbe
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Gross Lafferde

Mit gleich zwei massiven Einschnitten in ihre Arbeit hatte die Theatergruppe des Heimat- und Kulturvereins Lafferde in der jüngeren Vergangenheit zu kämpfen: Zum einen hat das Gasthaus „Zur Post“ geschlossen, dessen Saal viele Jahre als Spielstätte diente. Zum anderen stand wegen des Ganztagsschulbetriebs der Grundschule der langjährige Probenraum im Schulgebäude nicht mehr zur Verfügung.

Proben waren abenteuerlich

Doch die Akteure lassen sich nicht unterkriegen und haben Wege gefunden, ihrem Hobby trotz dieser Schwierigkeiten weiter nachzugehen. „Die Proben waren teilweise schon ein wenig abenteuerlich. Im Winter sind wie in den Räumen des Jugendfördervereins Atze im ehemaligen Gemeindehaus der Kirche untergekommen. Und als es wärmer wurde, sind wir dann in die Thie-Scheune des Heimatvereins umgezogen“, berichtet Rolf Jakobs von der Theatergruppe. Dort sei es zwar mitunter recht frisch geworden, „aber so konnten wir uns gleich daran gewöhnen. Bei den Aufführungen wird es vermutlich auch so sein“, sagt Jakobs.

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Fünf Freiluft-Veranstaltungen

Mit dieser Annahme hat er angesichts der aktuellen Wetterlage vermutlich Recht, denn die Aufführungen sind als Freiluft-Veranstaltungen auf einem Bauernhof geplant. Das Ambiente dort sei sehr schön und etwas Besonderes. Damit alle Zuschauer das Stück gut verfolgen können, wird eine Tribüne mit 150 Sitzplätzen aufgebaut – ähnlich wie in einem Stadion. Die Schauspieler werden diesmal nicht auf einer Bühne stehen, sondern auf einer überdachten Aktionsfläche unter einem Schauer. „So sind sie und auch die Kulissen und Requisiten vor Regen geschützt“, nennt Jakobs einen großen Vorteil. Die Tribüne habe man sich bei einem befreundeten Verein ausgeliehen.

Zum Stück

Zu sehen sein wird die Kriminalkomödie „Jerry ist tot“ von Stefan Schroeder. Darin geht es um das Ehepaar Kelton, das finanzielle Probleme hat. Mit einem Versicherungsbetrug soll Abhilfe geschaffen werden: Sie wollen Jerrys Ableben vortäuschen. Dumm nur, dass es eine neugierige Nachbarin und einen eifersüchtigen Liebhaber gibt. Bei den Nachforschungen zum Todesfall kommen dann noch ein begriffsstutziger Kommissar mit seinem Assistenten und eine forsche Versicherungsdetektiven dem Plan in die Quere. Zum Glück sind da die Bestatter, die keine Fragen stellen....

Von Kerstin Wosnitza