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Ilsede Telefonbetrüger verlangte über 700 Euro für angeblichen Internet-Eintrag
Kreis Peine Ilsede Telefonbetrüger verlangte über 700 Euro für angeblichen Internet-Eintrag
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00:17 23.10.2018
Symbolbild: Der anonyme Anrufer verlangte Geld für einen angeblichen Eintrag bei Google Maps. Quelle: dpa
Gadenstedt

Versuchte Abzocke: Einen unseriösen Telefonanruf erhielt kürzlich Edelgard Rump aus Gadenstedt. Der anonyme Anrufer verlangte einen hohen Geldbetrag für einen angeblichen gewerblichen Eintrag bei Google. Rump fiel nicht darauf herein, möchte nun aber andere vor der Masche warnen.

Anrufer war sehr aufdringlich

„Der männliche Anrufer sprach sehr schnell und behauptete, wir hätten bei Google Maps einen gewerblichen Eintrag, für den wir 734 Euro zahlen müssten“, schildert Rump. Der Anrufer sei sehr aufdringlich gewesen, habe Daten vorgelesen, die im Telefonbuch zu finden seien und habe angegeben, dass es sich dabei um den Eintrag bei Google Maps handele.

„Wir haben keinerlei Eintrag im Internet beauftragt und verneinten diese Behauptung mehrfach. Er wurde immer aufdringlicher und frecher und legte dann auf, als mein Mann den Rechtsanwalt ins Gespräch brachte“, so Rump weiter. „Wer einen Eintrag bei Google hat, muss dafür meines Wissens übrigens nichts zahlen, die sind kostenlos.“

Weitere unseriöse Anrufe

Zu der entsprechenden Telefonnummer findet man auf der Internetseite tellows.de einige Einträge von Nutzern, die ebenfalls unseriöse Anrufe erhalten haben. Klar wird: Die Masche ist immer die gleiche. Manche schreiben sogar, mehrmals innerhalb einer Woche angerufen worden zu sein.

„Am schlimmsten finde ich den Stress, Ärger und die Zeitverschwendung, die man nach solchen Anrufen mit Recherchieren und Schreibereien hat. Noch schlimmer, wenn man eventuell noch eine Rechtsanwalt benötigt, um die Sache abzuwehren“, so Rump.

Zur Nummer liegen Beschwerden vor

Sie habe auch die Bundesnetzagentur über den „Abzockeanruf“ informiert. Diese erklärte auf Anfrage der PAZ, dass zu der entsprechenden Nummer im „geringen Umfang Beschwerden vorliegen“, Maßnahmen seien seitens der Agentur bislang nicht ergriffen worden. Aus den vorgetragenen Beschwerden ergäben sich allerdings Anhaltspunkte für ein Vorliegen von strafrechtlich relevantem Verhalten.

„Aufklärung und Verfolgung von strafrechtlich relevantem Verhalten ist Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden“, sagt ein Sprecher der Bundesnetzagentur. „Betroffenen ist zu raten, sich an die Polizei- beziehungsweise Strafverfolgungsbehörden zu wenden und den geforderten Geldbetrag nicht zu zahlen.“

Von Dennis Nobbe

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