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Ilsede Studierende stellten Entwürfe zur Ausgestaltung Ilsedes vor
Kreis Peine Ilsede Studierende stellten Entwürfe zur Ausgestaltung Ilsedes vor
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19:00 27.03.2019
Der Kern von Groß Ilsede: Die Studierenden haben Ideen für eine Umgestaltung entwickelt. Quelle: Archiv
Groß Ilsede

Seit fünf Jahren gibt es eine Kooperation der Ilseder Wirtschaftsförderung und der Ostfalia-Hochschule in Salzgitter. Studierende des Fachbereichs Stadt- und Regionalmanagement beschäftigten sich jetzt mit der Frage, wie Ilsede als Wohnstandort generationenübergreifend ausgestaltet werden kann. Im Rathaus in Groß Ilsede waren die Bürger jetzt zum ersten Mal eingeladen, sich im Rahmen einer Ausstellung die Ergebnisse anzusehen.

„Glück auf – Wir schmieden Ilsedes Zukunft neu“ ist der Entwurfsname der Siegergruppe des studentischen Ideenwettbewerbs. Auf Einladung von Ortsbürgermeisterin Ilse Schulz fanden sich fast dreißig Interessierte im Ilseder Rathaus ein und verfolgten die Ausführungen der Projektbegleiterin Theresa Detemple zu den drei überzeugendsten Entwürfen für die Weiterentwicklung der Gemeinde. Detemple schreibt an einer Bachelorabschlussarbeit über den Standort Ilsede mit dem Thema: „Integration der industriellen Geschichte als Leitbild für die Entwicklung einer zukunftsfähigen Gemeinde Ilsede 2040“.

Beschäftigung mit Industriegeschichte

Unter Leitung von Prof. Dr. Brigitte Wotha von der Ostfalia-Hochschule hatten sich sechzig Studierende des Fachbereiches Stadt- und Regionalmanagement in elf Gruppen intensiv mit der Industriegeschichte Ilsedes beschäftigt und darauf aufbauend für die gesamte Gemeinde einen neuen Ortskern entwickelt – mit einem Hufeisen als Symbol. Detemple erläuterte die Vorgehensweise: „Zur Leitbildentwicklung bedarf es zunächst eines Rahmenplans, um Schritt für Schritt zur Erstellung eines Bebauungsplans mit Festsetzungen zu kommen.“

Die Ergebnisse der Planungsvorschläge trafen auf großes Interesse bei den Anwesenden und wurden intensiv diskutiert. Fazit: Erstaunliche Kreativität und neue Ideen „quer“ gedacht mit dem unverstellten Blick von „außen“. Der ehemalige Ilseder Gemeindedirektor Wilfrid Thöne brachte es auf den Punkt: „Die Pläne sind zukunftsweisend und bieten eine Fülle von Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.“

Ideen für die Zukunft mitnehmen

Abschließend dankte Schulz dem Wirtschaftsförderer Wolfram Gnädig für den Aufbau und die Pflege der intensiven Kontakte zur Hochschule: „Diese Kontakte haben durch neue Ideen Impulse für die ganze Gemeinde gesetzt“. Die Gemeinde Ilsede möchte das Beste aus den Ideen der Studierenden mitnehmen und schauen, was sich davon in Zukunft umsetzen lässt.

Die Ausstellung befindet sich im ersten Stock des Rathauses und kann zu den Öffnungszeiten besucht werden. Theresa Detemple ist an den ersten beiden Donnerstagen im April (4. und 11. April) von 16 bis 18 Uhr vor Ort und gibt Erläuterungen.

Von Dennis Nobbe

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