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Ilsede Sternmarsch für Rad- und Fußweg zwischen Adenstedt und Solschen
Kreis Peine Ilsede Sternmarsch für Rad- und Fußweg zwischen Adenstedt und Solschen
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14:26 29.09.2019
Rund 250 Bürger aus Adenstedt und Solschen nahmen teil. In der Mitte zwischen den beiden Dörfern trafen sie sich. Quelle: Nicole Laskowski
Adenstedt/Solschen

Angeführt von Polizei und Feuerwehr zog sich am späten Freitagnachmittag ein langer Marsch von den Ortsausgängen Adenstedt und Solschen über die L413. Auf der Gegenfahrbahn donnerten derweil Laster, Autos und Motorräder an den mehr als 250 Fußgängern vorbei. Das zeigte eindrücklich: An dieser knapp drei Kilometer langen Strecke zwischen den Orten fehlt ein Weg für Fahrräder und Fußgänger.

Aktion der beiden Ortsräte

„Wir haben in der Gemeinde Ilsede geprüft, wie es mit Radwegen aussieht und festgestellt, dass unsere beiden Ortschaften die einzigen sind, die nicht durch einen Radweg verbunden sind. Die L413 ist stark befahren und dient auch als Zubringer für die Autobahn. Entsprechend viel Verkehr, auch Schwerlastverkehr, fährt hier lang. Nicht sehr angenehm für Fahrradfahrer und Fußgänger“, erklärte Jörg Roffmann vom Ortsrat Adenstedt. Gemeinsam mit dem Ortsrat Solschen hatte dieser zum Sternmarsch aufgerufen.

Politik ins Boot geholt

Zuvor waren neben dem Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil (SPD) auch die beiden Landtagsabgeordneten Matthias Möhle (SPD) und Christoph Plett (CDU) sowie Bürgermeister Otto-Heinz Fründt auf die Lage hingewiesen worden. Letztere nahmen am Sternmarsch teil.

„Die Landesregierung sieht den Radweg zwischen Adenstedt und Solschen nicht als prioritär an. Es gäbe aber die Möglichkeit, dass die Gemeinde den Weg baut und dieser dann nach Fertigstellung in den Besitz des Landes Niedersachsen übergeht. Das Land wäre dann für Pflege und Instandhaltung zuständig“, erklärt Roffmann.

Umsetzung scheint unproblematisch

Flächen für den Weg wären vorhanden. Von Adenstedt aus könnte dieser links der Fahrbahn verlaufen und würde damit nahtlos an den während der Sanierung der Ortsdurchfahrt angelegten breiten Fußgänger- und Fahrradweg anschließen. In Solschen schließt sich dann wieder der innerörtliche Weg an, sodass keine Querung der Straße nötig ist.

Die beiden Gruppen des Sternmarsches trafen sich symbolisch an einem Feldweg auf halber Strecke zwischen den Orten. Dort warteten kühle Getränke und Bratwurst.

Planungskosten im Haushalt

Bürgermeister Fründt lobte die Aktion. „Seit mehr als vier Jahrzehnten ist dieser Radweg im Gespräch. Wir haben nun erst einmal 28 000 Euro Planungskosten im Haushalt eingestellt“, sagte er. Auch Plett war sehr zufrieden mit dem friedlichen Ablauf des Sternmarsches. „Das ist eine tolle Gemeinschaftsaktion. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass das Thema wichtig ist. Ein großes Dankeschön geht an die Gemeinde und Bürgermeister Fründt. Mit der Einstellung der Planungskosten in den Haushalt ist der erste Schritt getan“, bekräftigte der Landtagsabgeordnete.

Von Nicole Laskowski

Für einen Radweg zwischen Adenstedt und Solschen setzen sich die beiden Ortsräte ein. Aus diesem Anlass haben beide am Freitag zu einem Sternmarsch aufgerufen. Mehr als 250 Teilnehmer machten mit.

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