Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Ilsede Spannende Rennen und tolle Karossen auf dem Hüttengelände
Kreis Peine Ilsede Spannende Rennen und tolle Karossen auf dem Hüttengelände
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:01 06.05.2018
Die Zuschauer konnten die verschiedensten Autos genauer betrachten.
Die Zuschauer konnten die verschiedensten Autos genauer betrachten. Quelle: Svenja Felka
Anzeige
Groß Ilsede

Am Renntag fanden unter anderem Läufe zur deutschen Amateur-Slalommeisterschaft mit Wertung für die norddeutschen und hessischen Meisterschaften statt.

Rund 42 Autos und 16 Karts waren gemeldet, die Wertung erfolgte in 22 verschiedenen Klassen, getrennt nach Hubraum und Fahrzeugarten. Serienfahrzeuge, getunte Fahrzeuge, Spezialfahrzeuge und Karts starteten zudem in vier unterschiedlichen Gruppen. Jüngster Teilnehmer in der Kartklasse war der neunjährige Arne Werner.

Das Slalomrennen im Motorsport findet auf einer Rundstrecke von etwa 990 Metern statt, auf denen es scharfe, mit Pylonen-Hütchen abgesteckte Kurven schnellstmöglich und fehlerfrei zu durchfahren gilt. Für jede aus der Markierung berührte Pylone gibt es Strafsekunden, die über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Dabei kommt es vor allem auf eine besondere Geschicklichkeit des Fahrers im Umgang mit seinem Fahrzeug an.

Formelklasse war ein Publikumsmagnet

Ein besonderes Spektakel für die Zuschauer war die Formelklasse, in welcher es auf der Strecke zu Höchstgeschwindigkeiten von 90 Stundenkilometern kommen konnte. Teilnehmer Helmut Classen vom Car Club Jülisch fährt seit drei Jahren Rennen im Formelwagen. „Der besondere Reiz ist natürlich das Adrenalin. Am Start kann man wie in einem Tunnel nur nach vorne sehen“, schwärmte er. Sein Wagen ist in der Lage, auf gerader Strecke eine Geschwindigkeit von bis zu 310 Stundenkilometern aufzunehmen.

Besonders viele Teilnehmer kamen aus Bayern und legten mehrere hundert Kilometer zurück, um in Peine an den norddeutschen Meisterschaften teilzunehmen. „Eigentlich könnte jeder ein solches Rennen fahren. Ein paar kleine Umbauarbeiten am eigenen Auto – und schon kann es losgehen“, sagt Rolf Rausch, der seit fast 20 Jahren im Motorsport aktiv ist. Er selbst habe das Rennfahren so begonnen.

„Dieser andere Umgang mit dem Fahrzeug kann auch beim Fahrenlernen sehr hilfreich sein. Man bekommt ein besonderes Gefühl für das Fahrzeug.“

Von Svenja Felka