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Ilsede Projekt „Jugend stärken im Quartier“ soll in Ilsede weitergehen
Kreis Peine Ilsede Projekt „Jugend stärken im Quartier“ soll in Ilsede weitergehen
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00:19 22.12.2018
Das dreiköpfige Team von „Jugend stärken im Quartier“: Nikola Teitge (links), Kevin Kreis und Sabine Fischer.
Das dreiköpfige Team von „Jugend stärken im Quartier“: Nikola Teitge (links), Kevin Kreis und Sabine Fischer. Quelle: Antje Ehlers
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Ilsede

Im September 2015 haben Mitarbeiter von „Jugend stärken“ ihre Arbeit im Ilseder Komed aufgenommen. Ihr Ziel: Jugendliche bei der Beruforientierung zu unterstützen und den Übergang von Schule zum Beruf erleichtern. Zu diesem Zweck wurden Kooperationen mit den Schulen geschlossen, an denen die Mitarbeiter Veranstaltungen anbieten.

Gemischtes Team

Nikola Teitge ist noch relativ neu im dreiköpfigen Team, das sich aus Pädagogen, Ergotherapeuten und Mediatoren zusammensetzt. Sie kümmern sich um Schüler, die suspendiert wurden, junge Flüchtlinge, die Hilfe bei der Wohnungssuche benötigen, und unterstützen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Auch dort, wo schulischer Förderbedarf besteht, bieten sie Hilfestellung.

„Wir haben einen engen Kontakt zu den Lehrern an den Schulen“, sagt Teitge. Darüber hinaus gibt es eine offene Beratungsstunde, immer montags bis donnerstags von 13.30 bis 16.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr. Gedacht ist das Angebot für Jugendliche zwischen 12 und 26 Jahren.

Förderung im sprachlichen Bereich

„Wir haben zum Beispiel 16 Hauptschüler, die einmal die Woche im sprachlichen Bereich gefördert werden“, schildert die Mitarbeiterin. Wird ein suspendierter Schüler betreut, wird gemeinsam erarbeitet, wie es zu dem Ausschluss kommen konnte. „Und wir versuchen natürlich zu vermeiden, dass es zu einem Schulwechsel kommt.“

Für die Sommerferien sind kleinere Projekte, etwa zum Thema Foto und Film, mit dem Kinder- und Jugendzentrum Badehaus in Ilsede und Atze, dem Förderverein Jugendpflege Groß Lafferde, geplant.

Fortsetzung so gut wie sicher

Bedingung für die Förderung des Projektes war, mindestens 240 Teilnehmer zu generieren. „Das haben wir geschafft“, freut sich Teitge. Deshalb sei auch ein Fortgang des Projektes so gut wie sicher.

Neben Ilsede gibt es das Projekt auch in der Peiner Südstadt, hier wird es von der Caritas betreut. Die Finanzierung tragen der Europäische Sozialfonds sowie der Landkreis Peine.

Von Mirja Polreich