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Ilsede Obergerin eröffnet Reisebüro auf Hüttengelände
Kreis Peine Ilsede Obergerin eröffnet Reisebüro auf Hüttengelände
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12:00 05.01.2016
Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (l.) und Obergs Ortsbürgermeister Jürgen Rissel gratulierten Karin Frühbrodt-Biller zur Eröffnung des Reisebüros F-Reisen im Komed.
Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (l.) und Obergs Ortsbürgermeister Jürgen Rissel gratulierten Karin Frühbrodt-Biller zur Eröffnung des Reisebüros F-Reisen im Komed. Quelle: mir
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Im zweiten Obergeschoss des Komed hat Frühbrodt-Biller ein 28 Quadratmeter großes Büro bezogen. „Die Lage ist ideal“, sagte die 34-Jährige bei der Eröffnung gestern, „alle Busse kommen hier an, der Parkplatz ist direkt vor der Tür, und es gibt einen Fahrstuhl und Rampen.“

Dies sei für ihre Kundschaft wichtig, denn Frühbrodt-Biller bietet neben Gruppenreisen wie Seminar- und Klassenfahrten, Inselvermietungen sowie Schiffs- und Flusskreuzfahrten auch Reisen für ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderung an. Auch Selbsthilfegruppen sollen bei ihr mit speziellen Angeboten angesprochen werden. „Bei Bedarf fahre ich auch zu den Kunden raus“, erklärte sie.

Zuletzt hat die Obergerin vier Jahre lang hauptberuflich Ferienhäuser in Bulgarien vermietet. Gelernt hat sie aber einen ganz anderen Beruf, der ihr bei ihrer neuen Tätigkeit zugute kommt: Sozialassistenz im Bereich der Behindertenpflege.

Bürgermeister Otto-Heinz Fründt gratulierte zur Eröffnung, ebenso Obergs Ortsbürgermeister Jürgen Rissel, der allerdings anmerkte: „Am liebsten wäre es mir gewesen, das hier in Oberg zu veranstalten. Aber diese Lage und das Ambiente hätten wir Ihnen nicht bieten können.“

Mit dem Reisebüro von Karin Frühbrodt-Biller ist das letzte Büro im Ilseder Komed vermietet, teilte Wirtschaftsförderer Wolfram Gnädig mit. In dem Gebäude befinden sich bereits ein Verlag, der Kulturverein, ein Yoga-Studio, das BBG-Büro „Jugend stärken im Quartier“, eine Rechtsanwältin, eine Versicherung, die Trommelakademie, das Hüttenbistro, die Polizeistation und ein Internetcafé für Flüchtlinge.

„Über kurz oder lang müssen wir uns auch mit der Sanierung des Gebäudes befassen“, erklärte Bürgermeister Fründt. Vor allem bei der Wärmedämmung und den Fenstern müsse nachgebessert werden.

mir