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Ilsede Matthias Klingenberg geht auf Spurensuche nach Kriegsopfern
Kreis Peine Ilsede Matthias Klingenberg geht auf Spurensuche nach Kriegsopfern
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00:18 20.12.2018
Der Buchautor Matthias Klingenberg. Quelle: Archiv
Gadenstedt

Einer der Zwangsarbeiter war Alexej Martschuk: Er starb als Kriegsgefangener am 29. September 1942 in Ilsede. Sein Name steht in kyrillischer Schrift auf einer Stele in Clausthal-Zellerfeld.

Begraben war Martschuk ursprünglich auf dem Friedhof in Gadenstedt. Warum wurde er umgebettet? Und wer initiierte die Auflösung des Friedhofs in der ilseder Ortschaft?

Eine Gruppe Interessierter machte sich auf die Suche nach Antworten. In dem Buch „Ein kleines Leben. Eine Spurensuche“ des Gadenstedter Autors geht es um Aufarbeitung und Verdrängung, um Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, um ein Stahlwerk und die Behörden sowie ein Dorf zur Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Lesung auch in Clausthal-Zellerfeld

Über den Autor: Geboren wurde Matthias Klingenberg 1972 in Peine. Er studierte Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften in Braunschweig und Heidelberg, derzeit lebt und arbeitet er in Papua-Neuguinea. Schon als kleiner Junge interessierte er sich dafür, welche Rolle sein Großvater als Angehöriger der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg gespielt hat. Später, mit Anfang 40, reiste sich der Buchautor an die Orte, an denen sich sein Großvater als Soldat aufgehalten hat.

Die Stele mit den Namen der in Ilsede verstorbenen russischen Kriegsgefangenen, die jetzt in Clausthal-Zellerfeld begraben sind. Quelle: privat

Am 21. Dezember macht Klingenberg auch Halt in Clausthal-Zellerfeld, um im Oberharzer Bergwerksmuseum aus einem Buch zu vorzulesen. Der Band „Ein kleines Leben. Eine Spurensuche“ erschien im Berliner Vergangenheitsverlag und hat die ISBN 978-3-86408-233-7.

Von Dennis Nobbe

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