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Ilsede Markus Müller war auf Fa„Haar“radtour nach Münster
Kreis Peine Ilsede Markus Müller war auf Fa„Haar“radtour nach Münster
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10:00 12.12.2016
Die Spende nahmen Ingrid Hagenhenrich (l.) und Lisa Haalck von Markus Müller (Mitte) entgegen. Im Hintergrund sind Bilder aus der Fotoausstellung zu sehen.
Die Spende nahmen Ingrid Hagenhenrich (l.) und Lisa Haalck von Markus Müller (Mitte) entgegen. Im Hintergrund sind Bilder aus der Fotoausstellung zu sehen.
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Mit der Tour will der Vater auf die Krankheit aufmerksam machen. Sein Ziel bei der vierten Aktion dieser Art ist die Dominikanerkirche in Münster. Dort findet noch bis Sonntag, 18. Dezember, eine Fotoausstellung zum „Kreisrunden Haarausfall“ statt.

Bei eisigen Temperaturen startete Müller die dritte Etappe seiner Tour in Halle/ Westfalen. In jedem Ort suchte er Kontakte, um über die Krankheit zu berichten. Am Nachmittag erreichte er Münster und dort die Dominikanerkirche. Die Fotoausstellung in dem Gotteshaus mit dem Titel „Schönlinge - Auf der Suche nach der Schönheit der Verletzlichkeit“ haben Lisa Haalck und Ingrid Hagenhenrich initiiert. Haalck leidet selbst seit 17 Jahren unter der Krankheit.

Die beiden Frauen empfingen Müller an der Kirche. Müller sagte: „Es war großartig, wir haben viele Gespräche geführt und Erfahrungen ausgetauscht. Dann schaute er sich die Bilder an. Haalck und Hagenhenrich sind ein Jahr lang durch Deutschland, Österreich und Luxemburg gereist, um Frauen zu fotografieren, die vom Kreisrunden Haarausfall betroffen sind.

Die vielen Fotografien haben Müller sprachlos gemacht. Er sagte: „Das ist genau der richtige Weg, um auf den ,Kreisrunden Haarausfall‘ aufmerksam zu machen und über die Krankheit aufzuklären.“ Mittlerweile haben rund 3500 Menschen die Ausstellung in Münster besucht.

Besonders gefreut hat sich Markus, eine Spende an die Schönlinge überreichen zu können, da die Fa„Haar“radtour von der Gothaer Generalagentur von Frank Polster in Braunschweig, pro gefahrenen Kilometer finanziell unterstützt worden ist. Mit dem Geld kann die Wanderausstellung in anderen Ortschaften/Städten fortgeführt werden. Ziel ist es, auch auf diesem Wege möglichst viele Menschen zu erreichen.

Am Abend ging es wieder nach Hause - diesmal aber nicht mit dem Fahrrad, sondern mit dem Zug. Für seine vierte Tour legte Müller rund 250 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Wichtig war dem Vater die Botschaft: „Man kann mit der Krankheit sehr gut leben, nur die Gesellschaft muss einen auch lassen.“

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