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Ilsede „Jazz im Park“: Tolles Erlebnis für alle Sinne
Kreis Peine Ilsede „Jazz im Park“: Tolles Erlebnis für alle Sinne
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10:00 31.05.2016
Die „Blackpoint Jazzmen“ boten eine Mischung aus alten und neueren Stücken.
Die „Blackpoint Jazzmen“ boten eine Mischung aus alten und neueren Stücken. Quelle: gs
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Ein glücklicher Zufall bescherte den knapp 300 Besuchern einen tollen Sonntag: Der Förderverein Heimatpflege Gadenstedt ist sowohl mit den weltweit erfolgreichen „Blackpoint Jazzmen“ als auch mit Gutsbesitzer Horst-Karl Guenther-Luebbers freundschaftlich verbunden. So entstand die Idee zu „Jazz im Park“, und die gepflegte Anlage am Rittergut Oberg mit ihren schönen alten Bäumen bot die perfekte Kulisse für den Auftritt der Musiker.

„Wir sind sehr glücklich, dieses wunderschöne Umfeld nutzen zu können“, schwärmte Organisatorin Rosel Beckers. Die Vorsitzende des Heimatvereins hatte mit ihren Helfern bis zum letzten Augenblick gearbeitet, um den Jazzsonntag zum Erfolg zu führen. Ein bisschen bange hatten alle aufs Wetter geschaut, schließlich regnete es bis kurz vor Eröffnung noch, aber ein Pavillon bot den Musikern Schutz. Der Regen hörte pünktlich auf und die Besucher bekamen ein buntes Programm zu hören und zu sehen.

Die „Blackpoint Jazzmen“ hatten ein ganz besonderes Bonbon für die Zuhörer: Mitbegründer Pit Müller, der eigentlich nicht mehr spielt, verstärkte die Band und zeigte, das Jazz alterslos ist. Die einstige Vorgruppe von Louis Armstrong hatte viele bekannte Stücke mitgebracht und rockte den Park. So hielt es manche Besucher nicht lange auf den Sitzen - sie tanzten einfach mit. Organisatorin Beckers gewidmet war der Chris-Barber-Song „Ice Cream“.

Den Veranstaltern war die Einbindung der Jugend wichtig, und so zeigten die Cheerleader „Blue Arrows“ vom KKS Tell aus Hämelerwald Ausschnitte aus ihrem aktuellen Programm. Die zwölf Mädchen tanzten und sprangen zu modernen Disco-Rhythmen.

Waghalsige Kunststücke und tolle Flugakkrobatik ließen das Publikum auf dem Rittergut in Oberg staunen. Guenther-Luebbers und Beckers war es ganz wichtig, diese Verknüpfung von Kultur und Jugend zu schaffen. Der große Applaus, den beide Gruppen für ihre Darbietungen bekamen, gab ihnen Recht.

gs